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Tesla Cybertruck: Elon Musk verrät „Geheimnis“ der Außenspiegel

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Radikales Design ist das Markenzeichen des Tesla Cybertruck – da würden Außenspiegel nur stören. Doch die US-Serienversion braucht sie zwingend. So löst Elon Musk das Problem.

Palo Alto – Es ist ein Handwerk, das wohl kein Chef eines Autobauers so exzellent beherrscht wie Tesla-CEO Elon Musk (50): Einen gigantischen Hype um ein Produkt zu entfachen, das es noch nicht mal gibt. Sein wohl bislang größter Coup: der Cybertruck. Schon die Präsentation 2019 geriet zur Sensation. Das lag zum einen natürlich am radikalen Design des Elekto-Pick-ups, zum anderen an der Tatsache, dass bei der Demonstration auf der Bühne die angeblich extrem bruchfesten Glasscheiben durch den Wurf einer Metallkugel zerborsten sind. Nun hat Musk erneut für Wirbel um den Cybertruck gesorgt: Es geht um die Außenspiegel. Beim Bühnen-Showcar und auf Fotos sind nämlich keine zu erkennen – doch in den USA sind Außenspiegel, zumindest in den allermeisten Bundesstaaten, gesetzlich vorgeschrieben. Nun hat Elon Musk verraten, wie er das Problem lösen will. (Lo-Res Car: Kurioses E-Auto von Schuhfirma erzielt gesalzenen Preis bei Auktion)

Fahraufnahme eines Tesla Cybertruck (Symbolbild)
Auf Fotos hat der Tesla Cybertruck keine Außenspiegel – die Serienversion bekommt aber zwingend welche. (Symbolbild) © Zuma Wire/Imago

Tesla Cybertruck: Elon Musk verrät das „Geheimnis“ der Außenspiegel

Dass der Cybertruck jemals über deutsche Straßen fahren wird, scheint aktuell eher unwahrscheinlich – zumindest in seiner bislang präsentierten Form. Das größte Problem dabei dürfte die Karosserie aus Edelstahl sein, die sich bei einem Crash wohl zu wenig verformen würde – und so die entsprechenden Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt. Auf Nachfragen zum Cybertruck reagierte Elon Musk bei seinem Besuch der Gigafactory in Grünheide bei Berlin kürzlich eher ausweichend: „Der Cybertruck ist kein kleines Automobil“, so der Tesla-Chef. „Vielleicht kriegen wir eine Sondergenehmigung. Oder wir machen eine kleinere Version. Ich weiß es nicht – wir werden versuchen, es hierher zu bringen.“ (Tesla Cybertruck: Elon Musk rechnet auch mit möglichem Flop – „ist mir egal“)

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Tesla Cybertruck: Reine Kamera-Außenspiegel in USA offenbar nicht zulassungsfähig

Offenbar läuft aber auch bei der US-Version nicht alles rund – denn die braucht ganz offensichtlich Außenspiegel, zumindest in den meisten Bundesstaaten. Eine reine Kamera-Lösung wäre also nicht zulässig. Mittlerweile gibt es ja einige Fahrzeuge, bei denen Kamera-Außenspiegel zumindest optional im Angebot sind, wie etwa der Audi e-tron oder der Honda e. Elon Musk hat deshalb nun auf Twitter eine eher „spezielle“ Lösung verkündet. (Tesla per Abschlepp-Aktion laden – YouTuber zeigt, ob das gelingen kann)

Offensichtlich wird der Cybertruck mit „echten“ Außenspiegeln ausgeliefert, diese lassen sich aber laut dem Tesla-Chef besonders einfach durch den Kunden abmontieren. Auch wenn zusätzlich Kameras an Bord sind – in US-Bundesstaaten, in denen physische Außenspiegel vorgeschrieben sind, dürfte diese Lösung von Elon Musk höchstwahrscheinlich zu Konflikten mit den Gesetzeshütern führen.

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