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Weiß-rot-weiße Markierung an Straßenlaterne: Was hat sie zu bedeuten?

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Von: Marcus Efler

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Die weiß-rot-weiße Markierung an einer Straßenlaterne hat wohl jeder schon gesehen. Wer dort parkt und sie ignoriert, kann Ärger bekommen.

München – Wer ohne eigenen Garagenstellplatz wohnt (und einen bald wohl teureren Anwohner-Parkausweis hat), oder wer über Nacht irgendwo zu Besuch ist und sein Auto draußen stehen lässt, hat diese weiß-rot-weiße Markierung an der Straßenlaterne bestimmt schon mal gesehen. Aber auch bewusst registriert – und entsprechend gehandelt?

Die Rede ist von der roten Markierung mit den weißen Rändern, das innerorts manchmal in 1,50 bis 1,80 Metern Höhe zwischen Steckbriefen entlaufener Kätzchen rund um den Laternenpfahl angebracht ist. Dieser sogenannte Laternenring ist ein offizielles Verkehrszeichen, und zwar eines der ältesten überhaupt, er stand schon 1937 in der Straßenverkehrs-Ordnung. Wer ihn übersieht oder ignoriert, kann also bestraft werden – und sich auch darüber hinaus Ärger und Kosten einhandeln.

Weiß-rot-weiße Markierung an Straßenlaterne: Was hat sie zu bedeuten?

Aber was ist genau die Bedeutung des Laternenrings und warum ist er so wichtig? Er besagt, dass über Nacht die Straßenbeleuchtung abgeschaltet wird. Wer seinen Wagen also noch bei Tageslicht abstellt, muss davon ausgehen, dass der später im Dunkeln steht.

Folglich ist der Autofahrer zur „Eigenbeleuchtung“ verpflichtet, damit sein Pkw für andere Verkehrsteilnehmer zu erkennen ist. Sprich: Er muss das Stand- oder Parklicht anschalten. Auch, wenn er vielleicht nicht sofort einen nächtlichen Strafzettel kassiert, falls er das vergisst oder die Bedeutung gar nicht kennt (wie die dieses schwarz-weißen Autobahn-Schildes), kann es für ihn teuer werden.

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Mit einem Laternenring werden Straßenlaternen gekennzeichnet, die nachts ausgeschaltet werden.
Der sogenannte Laternenring zeigt an, ob eine Straßenlaterne nachts ausgeschaltet wird. (Montage/Symbolbild) © Martin Schutt/dpa

Weiß-rot-weiße Markierung an Straßenlaterne: Es kann teuer werden

Dann nämlich, wenn wirklich ein anderes Fahrzeug in das dunkle, stehende Fahrzeug kracht. Normalerweise trifft dessen Fahrer dann eigentlich die Schuld. Ohne vorgeschriebenes Standlicht am parkenden Auto aber hat die gegnerische Versicherung beste Chancen, eine Teilschuld auf den Laternenparker abzuwälzen.

Beim nächsten Nacht-Parken also besser genau hinschauen, ob ein Laternenring zu sehen ist (manchmal steht auch die Uhrzeit der Licht-Abschaltung in dem roten Feld). Und vorher schon mal in Ruhe gucken, wie man das Park- oder Standlicht überhaupt einschaltet. Schließlich nutzt man es sonst kaum.

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