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Škoda zieht ganze Straße runter: Frau mit Zettel an Windschutzscheibe gedemütigt

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Von: Christian Schulz

Eine Autofahrerin findet einen gemeinen Zettel an ihrem Škoda. Ihr Kleinwagen lasse die Nachbarschaft aussehen wie Beirut. Doch das lässt sie sich nicht gefallen.

Shanklin/Isle of Wight (Großbritannien) – Was sich im kleinen Örtchen Shanklin auf den britischen Ärmelkanalinsel Isle of Wight zugetragen hat ist dermaßen unverschämt und überheblich, dass es einem fast die Sprache verschlägt. Genaugenommen ist es kaum zu glauben. Hat sich das wirklich zugetragen? Ein unfassbar dreister Zettel an der Windschutzscheibe eines Škoda beweist leider, dass es so ist. Leidtragende ist eine 56-jährige Frau, die sich politisch für die Grüne Partei der Insel engagiert. Ihr wird vorgeworfen, dass sie ihre gesamte Nachbarschaft verschandeln und in Misskredit bringen würde. Wie kommt es dazu? Und was genau ist passiert? (Wut-Zettel auf Tesla: „Hat sich dein tolles Auto selbst so geparkt – oder bist du ein A***?“)

Ein Zettel ist unter dem Front-Scheibenwischer eines Autos festgeklemmt. (Symbolbild)

Eine haarsträubend versnobte Nachricht fand eine Frau auf der Windschutzscheibe ihres Škoda. (Symbolbild) © Imago/teutopress

Ruiniert ein Škoda die ganze Straße? Frau mit Zettel an Windschutzscheibe gedemütigt

Julia Laursen, eine Feng-Shui-Beraterin, aus dem Ort Chillerton im Inneren der Insel war fassungslos, nachdem sie zu ihrem Auto zurückkehrte. An ihrem Škoda, den sie in der beschaulichen Littlestairs Road im Seebad Shanklin an der Südostküste abgestellt hatte, prangte ein Zettel. Und die aggressive Notiz, die unter der Windschutzscheibe festgeklemmt war, hatte es in sich. Der Frau wurde unverblümt mitgeteilt, dass ihr 14.000-Euro-Fahrzeug die kleine Straße aussehen lassen würde wie Beirut, die Hauptstadt des Libanon im Nahen Osten – und dass sie es künftig unterlassen solle, dort zu parken. (Autodiebe mit Herz bringen Fiat Doblò von Rollstuhlfahrerin zurück – und entschuldigen sich reumütig)

Die 56-Jährige konnte nach eigenen Angaben „nicht glauben, was ich las“ – und war einfach nur verblüfft. Und vor den Kopf gestoßen. Denn auf dem Zettel war folgendes zu lesen: „Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus, aber würden Sie Ihr Fahrzeug bitte nicht in dieser Straße parken? Dies ist eine schöne, respektable Straße – und jetzt sieht sie wie Beirut aus. Wir fahren solche ‚Vehikel‘ nicht, daher könnten Sie sie vielleicht in Zukunft an einem angemesseneren Ort parken. Zum Beispiel auf der Müllkippe!“ Unterschrieben war die freche Nachricht mit „Littlestairs Road Management“. (Frau leidet an Multipler Sklerose – dann findet sie diesen dreisten Zettel an ihrem Auto)

Eine unverschämte Zettelnotiz, die mit Littlestairs Road Management unterschrieben ist.

Die unverschämte Zettelnotiz rät Julie Laursen ihren Škoda-Kleinwagen lieber auf der Müllkippe zu parken. © Facebook (Julia Laursen)

Ruiniert ein Škoda die ganze Straße? Wütende Autofahrerin erhält viel Unterstützung

Aus Empörung über dieses unsägliche Verhalten eines offenbar äußerst großkotzigen Anwohners, fotografierte Julia Laursen die Snob-Notiz und postete sie bei Facebook. Natürlich nicht, ohne sie mit einem geharnischten Kommentar zu versehen: „Was zur Hölle! Nur weil mein Auto kein Angeber-Range-Rover oder ein anderer 4x4 ist, den man braucht, um die Kinder zur Schule zu bringen?“ Ihren Wut-Ausbruch schloss sie mit dem ketzerischen Aufruf: „Ich rufe alle meine Inselfreunde mit etwas rustikaleren, aber gutaussehenden Fahrzeugen auf: Fahrt rüber in die Littlestairs Road in Shanklin – und gebt diesen Gestalten einen Vorgeschmack darauf, wie Beirut aussehen könnte!“ (Garmisch-Partenkirchen: Münchner parkt mit BMW mitten auf Wiese – und bekommt wütende Notiz)

Der wutentbrannte Social-Media-Beitrag der Öko-Aktivistin erhielt viel Aufmerksamkeit. Zahlreiche ebenso empörte Kommentatoren sprangen ihr zur Seite. Einer schrieb: „Ich denke, Sie sollten weiter dort parken – und eine Dash-Cam installieren, um zu sehen, wer kommt, um eine Notiz anzubringen.“ Ein anderer User macht einen sarkastischen Vorschlag: "Alternativ können die Bewohner vielleicht ein neues 'würdiges' Auto für Sie bezahlen?"

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