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Rimac C_Two: Prototyp im Duell mit Porsche Taycan S – das Ergebnis überrascht

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Der Rimac C_Two soll der ultimative Elektro-Hypersportwagen werden – was der Prototyp schon drauf hat, zeigt das Duell gegen einen Porsche Taycan Turbo S. Das Ergebnis verblüfft.

Sveta Nedelja (Kroatien) – Es gibt inzwischen viele beeindruckend schnelle Elektroautos – doch kaum ein anderes Unternehmen bewegt sich dermaßen am oberen Beschleunigungs-Limit wie Rimac. Vor zehn Jahren gründete Mate Rimac (33) die Firma, die inzwischen in erster Linie größeren Autobauern dabei hilft, in Sachen Batterietechnik zu Tesla aufzuschließen. Welches Potenzial in dem kroatischen Unternehmen schlummert, ist in der Branche längst kein Geheimnis mehr: Der Stuttgarter Hersteller Porsche hat sich inzwischen 24 Prozent der Anteile gesichert. Doch Rimac mit Sitz in Sveta Nedelja baut auch eigene Fahrzeuge – in Kleinserie. Ein erster Paukenschlag war der Rimac C_One – doch der Nachfolger soll alles bisher dagewesene in den Schatten stellen: der Rimac C_Two soll knapp 2.000 PS leisten. Nun hat der Firmengründer in einem Video gezeigt, wie extrem schnell schon das Vorserienmodell ist.

Ein Rimac C_Two-Vorserienmodell
Das Vorserienmodell des Rimac C_Two ist schon extrem schnell – doch die Serienvariante soll noch schneller sein. © YouTube (RimacAutomobili)

Rimac C_Two: Prototyp im Duell mit Porsche Taycan S – das Ergebnis überrascht

Die Entwicklung des C_Two ist nahezu abgeschlossen. „Wir sind sehr kurz davor, die Produktion des Autos zu starten“, sagt Mate Rimac in dem YouTube-Video, das hier zu finden ist. Ein Vorserienmodell des Elektro-Renners soll dem Chef zeigen, wie es aktuell um die Beschleunigung steht. Man sei aktuell erst bei 85 bis 90 Prozent der endgültigen Performance. Noch limitiere man das Drehmoment, steigere sich aber nach und nach bis zum Maximum. Als Teststrecke dient ein ungenutzter Flugplatz in Velika Gorica – etwa eine halbe Stunde vom Firmensitz entfernt. Genau hier habe er von zehn Jahren mit seinem auf einen E-Antrieb umgebauten grünen BMW 3er (E30) fünf FIA- und Guiness-Welt Rekorde gebrochen. (Fast 2.000 PS starker Rimac C_Two: Elektro-Hypersportwagen schafft irres Tempo)

Rimac C_Two Prototyp im Duell gegen Porsche Taycan S: Hypersportler aktuell nur bei knapp 90 Prozent

Wie Mate Rimac betont, handele es sich bei dem Rimac C_Two nicht um eine Rennversion, sondern um ein straßentaugliches Fahrzeug mit normalen Reifen. Als Vergleichsfahrzeug für das Vorserienmodell dient ein Porsche Taycan Turbo S – mit einer Beschleunigung von 2,8 Sekunden auf Tempo 100 auch nicht gerade langsam. Und obwohl der C_Two angeblich bei nur 85 bis 90 Prozent seiner Leistungsfähigkeit angekommen ist – und auch noch keine Launch Control an Bord hat – ist sein Abzug mehr als verblüffend: Obwohl Mate Rimac den Start leicht verschläft, lässt er kurz darauf den E-Porsche fast stehen und zieht davon. (Porsche Taycan Cross Turismo Turbo S im Test: Elektro-Sportkombi praktischer als die Limousine)

Fahraufnahme eines Rimac C_Two
An Leistung mangelt es dem Rimac C_Two mit 1.408 kW (1.914 PS) ganz sicher nicht. © Rimac

Rimac C_Two Prototyp im Duell gegen Porsche Taycan S: Auf der Viertelmeile schneller als ein Bugatti Chiron

Eine Zeit von 8,94 Sekunden auf der Viertelmeile und eine Beschleunigung von 0 auf 60 Meilen pro Stunde (rund 96 km/h) in 2,33 Sekunden sind atemberaubende Werte. Laut Mate Rimac wäre der C_Two damit das schnellste Serienauto der Welt auf der Viertelmeile – schneller als ein Bugatti Chiron. Doch der C_Two soll noch schneller werden: Aktuell sei man bei rund 1.300 kW (rund 1.770 PS) angelangt – am Ende sollen es 1.408 kW (1.914 PS) sein, die eine Höchstgeschwindigkeit von 412 km/h ermöglichen.

Wie Mate Rimac in dem Video noch verrät, ist C_Two nur ein Projektname – das Serienauto soll eine anderen Namen bekommen. Doch den will er erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

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