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Polizei kassiert Renault nach nur 30 Sekunden ein: Ein teures Vergnügen – denn dem Fahrer ...

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Von: Jasmin Pospiech

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Das war ein teures Vergnügen: Ein Mann hatte sich gerade einen neuen Wagen gekauft, da macht er Bekanntschaft mit der Polizei. Das Auto war er nach 30 Sekunden wieder los.

Northampton (England) – Es gibt für viele nichts Schöneres, als sich ein neues Auto zu gönnen und das erste Mal darin zu fahren. Schon allein das Gefühl, wenn man das Lenkrad umfasst, ist unbeschreiblich. Die meisten sind dann derart glücklich, dass sie fast alles um sich herum vergessen, was allerdings im Straßenverkehr eher kontraproduktiv ist.

Renault wird von Polizei nach nur 30 Sekunden einkassiert – weil das dem Fahrer fehlte

Oder wie kann man anders beschreiben, was einer Polizeistreife im englischen Northampton kürzlich passiert ist? Die Beamten staunten jedenfalls nicht schlecht, als sie beinahe mit einem Renault Mégane CC zusammengekracht wären. Sofort hielten sie den unvorsichtigen Fahrer an und überprüften ihn. (Feuer-Crash in Formel 1: Nur deshalb überlebte Romain Grosjean)

Dabei stellte sich heraus, dass der Autobesitzer den Wagen keine 30 Sekunden zuvor gebraucht gekauft hatte! Als die Polizisten dann von dem Mann erfuhren, dass er noch nicht mal eine Kfz-Versicherung für den Renault hatte, riefen die Beamten umgehend den Abschleppdienst. Der kam prompt und nahm das Fahrzeug mit.

Das war wohl ein kurzes, aber sehr teures Fahrvergnügen: Schließlich ist mit der Northamptonshire Polizei in solch einem Fall nicht zu spaßen. Doch auch die Polizei in Österreich nimmt Verkehrsregeln sehr genau – selbst im Corona-Lockdown, wie diese Geschichte zeigt.

Renault Mégane wird von Polizei nach nur 30 Sekunden einkassiert – im Rahmen von Verkehrskampagne

Diese betreibt seit Oktober nämlich eine Kampagne namens „Operation Journey“, die sich mit dem Thema Verkehrssicherheit befasst. Nach dem Start der Kampagne wurden bereits in den ersten vier Wochen 366 Verkehrsdelikte verzeichnet, 64 Fahrzeuge beschlagnahmt und 19 Menschen in Gewahrsam genommen. Dass solch eine Kampagne allerdings überall dringend nötig ist, zeigt auch eine Geschichte hierzulande, in der die Polizei eine „tickende Rostbombe“ stoppen musste.*

Das Fahren ohne Versicherung hat allerdings nun alle übrigen Verkehrsdelikte, für die die Autobesitzer belangt wurden, noch getoppt. Doch manchmal ist die Polizei auch gerne übereifrig, was Verkehrsvergehen angehen, wie jetzt Frau in den USA unabsichtlich teuer zu stehen kommt.

Das bedeutet konkret, dass Verkehrssündern Strafen drohen. Wie die Northamptonshire Polizei mitteilt, gibt es für sie drei Möglichkeiten: Entweder einen Weiterbildungskurs zu belegen, wenn sie dafür infrage kommen, eine pauschales Bußgeld zu zahlen oder vor Gericht zu landen. Das blüht jetzt natürlich auch dem Besitzer des Renault Mégane. *tz.de ist Teil des Ippen Digital-Netzwerks.

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