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Reinigungsmittel-Klau in Waschanlage: Mitarbeiter lachen sich kaputt – „Wie Szene aus CSI“

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Von: Jasmin Pospiech

Mitten in der Nacht besucht eine Frau eine Waschanlage, um ihr Auto sauber zu machen. Doch dabei bleibt es nicht. Die Erinnerung wird sie noch länger verfolgen.

Bunbury (Australien) – „An die liebenswürdige Frau, die in ihrer unendlichen Weisheit in eines unserer leeren Lager gegangen ist und sich dort bedient hat“: So lustig beginnt der Seitenhieb eines Facebook-Posts einer Waschanlage namens „Titanium Wash“ im australischen Bunbury, der sich an eine überaus dreiste Kundin richtet. Dieser Dame ist nämlich mitten in der Nacht nichts Besseres eingefallen, als dort hinzufahren und diese zu beklauen. Da sie sich dabei nicht sonderlich clever anstellte, hatten ausschließlich andere das Lachen. Und das nicht zu knapp.

Reinigungsmittel-Klau in Waschanlage: Mitarbeiter lachen sich tot – „Wie eine Szene aus CSI“

Zu ihrem Pech hat die Frau bei ihrem Beutezug nicht bedacht, dass eine vor Ort installierte Überwachungskamera alles aufzeichnet – und die Betreiber der Waschanlage die Aufnahmen schließlich sogar auf ihrem offiziellen Facebook-Account posten. Ein Mitarbeiter war am nächsten Morgen stutzig geworden, als er pinke Spritzer an der Wand einer Waschbox gefunden hatte. Und tatsächlich: Auf den Aufnahmen ist eine weiße Kombilimousine zu sehen, die überreichlich mit pinker Farbe bedeckt ist, von der die blonde Besitzerin eifrig nachschüttet. (Hummer bei minus 40 Grad gewaschen: YouTuber designt einen pinken Eispanzer)

Die unverschämte Fahrzeuglenkerin hat demnach einige Kanister mit Reinigungsmittel, das für die Auto-Vorwäsche benutzt wird, mitgehen lassen und großzügig auf ihrer kompletten weißen Kombilimousine verteilt. Sie hätte allerdings besser mal das Label auf den Behältern studiert, wie die Waschanlage in ihrem Social-Media-Post spöttisch anmerkt. Denn die belustigten Wasch-Profis klären auf: „Das Produkt ist nicht nur säurehaltig, sondern auch zu 100 Prozent wasserlöslich und mit genug Schrubben wird es von Ihren jetzt bestimmt sehr fleckigen Händen ohne große Probleme wieder abgehen.“

Eine Frau schrubbt ihre weiße Kombilimousine mit einer pinken Reinigungssubstanz.

„Wie finden Sie Rauchgrau?“: Die pinke Reinigungssubstanz ist so aggressiv, dass sie sogar Autolack verfärbt. © Titanium Wash/Facebook

Und weiter: „Eigentlich wird es in den Autowaschanlagen nur stark verdünnt verwendet und darf dann auch nur 30 Sekunden draufbleiben, bevor mit einem gleich starken alkalischen Produkt entgegen gewirkt wird.“ (Waschanlagen-Mitarbeiter schrottet Ferrari von Torwart-Star – so gelassen reagiert der Fußballprofi)

Reinigungsmittel-Klau in Waschanlage: „Wie finden Sie Rauchgrau?“

Schließlich spielen die Betreiber der Waschanlage in ihrem Post darauf an, welchen Schaden die Frau dem weißen Autolack zugefügt hat: „In dieser konzentrierten Form und den zehn Minuten, die es auf Ihrem Auto war, während Sie es gut eingeschäumt haben ... nun ... wie finden Sie Rauchgrau?“, schließt der Post höhnisch.

Viele Facebook-Nutzer amüsieren sich ebenfalls köstlich bei diesem kuriosen Anblick und überbieten sich in den Kommentaren mit lustigen Anspielungen. Eine Userin meint etwa zynisch: „Ich wundere mich, wie viele Leichen sie wohl im Auto transportiert, weil sie es so gründlich reinigen muss? Sieht ja aus wie eine Szene aus CSI.“ (Leichenwagen fährt mit Sarg durch Waschanlage – Tochter des Verstorbenen will es so)

Eine weitere kommentiert: „Ich frage mich, ob sie wiederkommen wird und sich beschweren wird, dass der Autolack schon nach ein paar Tagen abblättert.“ Ein anderer User findet die Idee gar nicht mal so schlecht und fragt schließlich spöttisch: „Hi, können Sie bitte einen Kanister für mich draußen stehen lassen. Ich möchte gerne mein Auto in Rauchgrau umlackieren, aber ohne Farbe.“

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