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Matthias Malmedie kommentiert Unfallvideos: „So blöd kann doch keiner sein“

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Von: Sebastian Oppenheimer

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GRIP-Moderator Matthias Malmedie hat sich für ein YouTube-Reaktions-Video Unfall-Clips angeschaut – und ist über die Fahrweise mancher Lenker schwer erstaunt.

Köln – Das Hauptbetätigungsfeld von GRIP-Moderator Matthias Malmedie (46) sind eigentlich Autotests. Die macht er allerdings längst nicht mehr nur im TV, sondern auch auf seinem eigenen YouTube-Kanal. Kürzlich fuhr er dabei einen BMW iX – und entdeckte an dem Stromer eine Sache, die ihn wirklich störte. Doch manchmal bekommen seine Fans auch etwas anderes zu sehen: Eines seiner meistgeklickten Videos ist jener Clip, in dem er sich extrem über die Behandlung in einem Autohaus aufregt. Jetzt hat der Moderator wieder einmal etwas Neues ausprobiert: Er hat sich von Dashcams aufgezeichnete Unfall-Videos angeschaut – und ist über so manche Fahrer-Aktion überrascht.

Matthias Malmedie kommentiert Unfallvideos: „So blöd kann doch keiner sein“

Sogenannte Reaktions-Videos sind beliebt bei YouTubern – in diesem Fall hat Matthias Malmedie aber offenbar etwas länger überlegt, ob er es wirklich machen soll: Schließlich sind Autounfälle ein heikles Thema. Zwar seien viele der Crash-Videos „sehr, sehr lustig“, erklärt der Moderator. Aber es gebe natürlich auch Unfälle, bei denen sich jemand verletze. Allerdings seien die Videos ja schon „passiert“, weswegen er es okay finde, wenn man sich das anschaue. „Wie gesagt: Ich hoffe bei jedem Unfall, dass wirklich niemand etwas passiert ist.“

Matthias Malmedie gestikuliert
Matthias Malmedie hat sich Videos von Unfällen angeschaut – und kommentiert. © YouTube (Matthias Malmedie)

Matthias Malmedie kommentiert Unfallvideos: „Das ist unfassbar“

Und bei so manchem Crash ist der Autoexperte ziemlich erstaunt: Etwa, als ein Pick-up-Truck einen anderen rammt, der sich daraufhin gleich überschlägt. „Das hätte ich jetzt niemals gedacht“, sagt Matthias Malmedie. Schließlich seien beide Autos riesig, er schätzt das Gewicht der Fahrzeuge auf „um die drei Tonnen“. Auch ein kleiner Fahrfehler, der einen heftigen Unfall nach sich zieht, überrascht ihn. „Das ist unfassbar. Der überschlägt sich, weil er dem hinten auf die Ecke drauffährt“, sagt der 46-Jährige. „Das hätte ich nicht gedacht, dass man sich von so was Kleinem so überschlagen kann.“

„Was ist mit den Leuten los?“, fragt sich Matthias Malmedie nach einigen Unfall-Clips. Für viele Aktionen hat er kein Verständnis. „Herrlich“, kommentiert er etwa einen Heck-Crash. „So blöd kann doch keiner sein.“ Nicht alle Unfälle scheinen unvermeidbar – auch nicht vonseiten der „Opfer“. Sein Hinweis: „Leute, wenn eine Verkehrssituation unklar ist, dann heißt es bremsen – und nicht durchziehen.“ Die Reaktion so manchen Autofahrers regt ihn fast so auf, wie die Reichweiten-Diskussion bei E-Autos.

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Matthias Malmedie kommentiert Unfallvideos: „Autofahren ist saugefährlich“

Ebenso überrascht zeigt sich der Moderator, als ein Fahrzeug durch eine Betonabtrennung auf einer Autobahn kracht. „Jedes Mal, wenn du durch so eine Baustelle fährst, denkst du dir: ,Da kann eigentlich nix passieren‘“, sagt Matthias Malmedie. Allerdings seien die Betonabtrennungen unten „angerundet“, wie er erklärt: „Da kannst du ja perfekt hochfahren, rein theoretisch.“ Auch in deutschen Baustellen sei das so. „Ich weiß nicht, ob das so sinnvoll ist.“

Sein Tipp zum Abschluss: „Bitte hämmert euch rein: Ich werde heute safe zuhause ankommen“, sagt Matthias Malmedie. „Geht nie ins Risiko, weil das Risiko wird euch bestrafen. Autofahren ist saugefährlich.“

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