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Mitsubishi-Fahrer blockiert Notfallspur – und sorgt für tierische Aufregung

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Von: Jasmin Pospiech

Polizisten entdecken ein Auto auf einer Notfallspur neben der Autobahn. Weit und breit ist kein Fahrer zu sehen. Der ist erst mal spazieren gegangen – der Grund ist unfassbar.

Wollongong (Australien) – Seitenstreifen, Ausfahrten und auch Notfallspuren haben leider alle etwas gemeinsam: Sie werden immer wieder von dreisten Autofahrern „missbraucht“, um dort einen Zwischenstopp einzulegen. Doch vor allem die letztgenannten Ausweichmöglichkeiten sind, wie der Name schon sagt, nur für Notfälle gedacht.

Mitsubishi-Fahrer blockiert Notfallspur – und sorgt für tierische Aufregung

Sie werden, wie die Autobahnpolizei des Illawarra Highway in Australien auf Facebook aufklärt, nur „für spezielle Zwecke genutzt“. Und weiter: „Sie sind nicht entworfen worden für Picknicke, Pausen oder um mit den Haustieren Gassi zu gehen.“ Damit beziehen sich die Polizisten wohl auf die Szene, die sich ihnen an der Mount Ousley Road geboten hat, als sie ein leeres Auto neben dem Highway auf einer Notfallspur entdeckt haben. (Tesla Semi Truck verboten: Keine Zulassung – erstes Land lässt Elon Musks Lkw nicht auf die Straße)

Ein weißer Mitsubishi steht mitten auf einer Notfallspur neben einem Highway.

Die Polizei postet Bilder, auf denen zu sehen ist, wie ein weißer Mitsubishi eine Notfallspur blockiert. © Facebook/Traffic and Highway Patrol Command - NSW Police Force

Die Beamten blicken sich um, doch der Besitzer des Mitsubishi ist weit und breit nicht zu sehen. Sofort machen sie sich Sorgen, schließlich hätte dem Fahrzeuglenker auch etwas passiert sein können. Auf Facebook postet die Polizei zwei Fotos: Auf dem ersten sieht man das weiße Auto, wie es die Notfallspur blockiert. In dem Post heißt es weiter, dass die Polizisten sofort ausgeschwärmt sind, um den Pkw-Besitzer zu suchen. In einem anderen Fall hierzulande mussten sie nicht lange suchen, nachdem ein Fahrzeug einen Salto machte und die Fahrerin glücklicherweise unverletzt aus dem Wrack hinausklettern konnte.

Schließlich finden sie ihn sowie seine Begleitung in einem nahegelegenen Buschland, wo er gerade mit seinem Hund Gassi geht. Und der Fahrer gibt sogar freimütig zu, dass er ganz bewusst sein Auto mitten in der Notfallspur geparkt hat. Angeblich habe er die Stopp-Schilder nicht gesehen – die allerdings nicht zu übersehen sind, wie die Bilder der Polizei zeigen. Am Ende wird ihm aufgetragen, das Fahrzeug umgehend zu entfernen. Zudem erhielt er einen Strafzettel. Auch dieses Paar wurde auf der Autobahn kürzlich angehalten, weil es im Schneckentempo unterwegs war. Die Ausrede ist einfach nicht zu glauben.

Mitsubishi-Fahrer blockiert Notfallspur – angeblich hat er die Schilder übersehen

Das Erschreckende an der Story: Exakt diese Notfallspur war erst kürzlich Schauplatz einer bitterbösen Lkw-Unfalls, wie das zweite Bild im Facebook-Post zeigt. Darauf sind Einsatzfahrzeuge abgebildet – sowie Polizisten, die zur Sicherung der Unfallstelle dort stehen. Nur weil die Notfallspur am dem betreffenden Tag frei war, war es dem Lkw-Fahrer überhaupt möglich, sie zu benutzen – ohne ein noch größeres Unglück anzurichten. Für den Fahrer eines anderen Sattelschleppers ging ein Zusammenprall zwar glimpflich aus – doch der Unfallverursacher, ein Tesla-Fahrer, hat eine ganz besondere Ausrede.

Auch die Facebook-User sind angesichts von so viel Dreistigkeit von Seiten des Mitsubishi-Besitzer schwer verärgert. Eine Nutzer schreibt unter dem Polizei-Post: „Ist der blind, da sind doch überall Stopp-Schilder.“ Ein anderer meint: „Ich liebe es, wie da zwei große Schilder stehen – offensichtlich so designt, damit sie gut sichtbar sind sowie Stopp-Schilder. Dennoch gibt es offenbar Leute, die immer noch nicht lesen können.“ Ein anderer schließt mit den Worten: „Sollte zwölf Monate Führerscheinentzug geben – für so viel Dummheit.“

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