Brennender Luxus-Bolide

Mercedes-AMG geht in Flammen auf: Peinlicher Burn-out-Totalschaden auf Hochzeitsfeier (mit Video)

  • Christian Schulz
    vonChristian Schulz
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Ein Mercedes-AMG-Fahrer will bei einer Hochzeit im Mittelpunkt stehen – die Peinlichkeit gelingt ihm: Er versucht einen Burn-out – doch sein irre teures Coupé fängt Feuer.

Chester Hill (Australien) – Wenn man angeben möchte, aber offensichtlich wenig Ahnung hat von dem, was man tut – geht das üblicherweise böse ins Auge. Das beweist auch dieser Feuer-Unfall eines 25-Jährigen im Mercedes-AMG C 63 S Coupé, der sich bei einer Hochzeitsfeier in Chester Hill, einem Vorort der australischen Metropole Sydney, ereignete. Davon abgesehen, dass es reichlich idiotisch ist, auf öffentlichen Straßen vor haufenweise Menschen einen Burn-out hinlegen zu wollen – wird es extrem peinlich, wenn das Ganze derart misslingt. Und wenn die Luxuskarosse – so wie hier – in Flammen aufgeht, auch unfassbar teuer. (Nissan 350Z brennt Donuts in vereisten See – doch das ist keine gute Idee)

Mercedes-AMG geht in Flammen auf: Peinlicher Burn-out-Totalschaden auf Hochzeitsfeier (mit Video)

Denn der sündhaft teure Edel-Bolide überstand den naiven Versuch des Mannes, sich vor versammelter Hochzeitsgesellschaft in den Mittelpunkt zu rücken, nicht. Das belegen mehrere Videos, die von den Gästen der Veranstaltung aufgenommen wurden – und nun den Weg ins Netz gefunden haben. Für Autoliebhaber sind die Szenen bestürzend: Der 25-Jährige versucht bei aktivierter Traktionskontrolle die Hinterräder zum Durchdrehen zu bringen – und der hochmotorisierte Mercedes-AMG C 63 S löst sich sprichwörtlich in Rauch auf. Ein Jammer. (Riskanter Burnout auf fahrendem Abschlepper: Mercedes-AMG-Rowdy als „Idiot“ beschimpft)

Wie peinlich ist das? Der Preis ist auf jeden Fall hoch: Ein Mann zerstört auf einer Hochzeitsfeier einen Mercedes-AMG C 63 S.

Laut „7NEWS Australia“ ist nicht klar, was letztlich der exakte Auslöser für das traurige Schicksal des 510 PS starken Mercedes-AMG Coupés war – am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass mehrere gescheiterte Burn-out-Versuche das Getriebe des Wagens überhitzten. Irgendwann war die Belastungsgrenze erreicht, es wurde zu heiß – und das Öl begann zu brennen. Jede Menge Rauch deutet darauf hin, dass der Fahrer mit seinem Verhalten auch einen Motorschaden verursacht und eventuell die Turbolader zerstört hat. (Wheelie auf der Autobahn: Spektakuläres Überholmanöver im VW Passat: „Wie in Fast and Furious“)

Wenn es auch kein gelungener Spaß war – auf jeden Fall war es ein kostspieliger: Denn auf die Garantie von Hersteller Mercedes-AMG kann sich der Fahrer des umgerechnet rund 90.000 Euro teuren C 63 S Coupé nicht berufen. Auch die Versicherung wird ihm keinen Cent ersetzen. Angesichts des minutenlangen, mutwilligen Missbrauchs des bemitleidenswerten Fahrzeugs – keine Chance. Zumal die Schandtat, wie zu sehen ist, auch noch dutzendfach bestens dokumentiert wurde. (Rowdy-Fahrer im Mercedes bremst Traktor aus – und erlebt bitterböse Überraschung)

Mercedes-AMG Coupé fängt Feuer – peinlicher Burn-out-Versuch auf Hochzeit endet vor Gericht

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Für den 25-Jährigen Australier kommt es nämlich noch dicker: Denn er führte den Unfug mit fatalem Ende auf einer öffentlichen Straße auf. Wie die zuständige Polizeibehörde des Bundesstaates New South Wales vermeldet, erwartet denn jungen Mann daher auch noch eine Anklage wegen fahrlässigen Verhaltens im Straßenverkehr. Wenn er vor Gericht erscheinen und sein Verhalten erklären muss, könnte sogar noch ein Verfahren wegen Falschaussage dazu kommen: Bei seiner Vernehmung durch die eingesetzten Polizeikräfte hatte der „Feuerteufel“ nämlich angegeben, dass der Mercedes-AMG C 63 S „Feuer gefangen hat, während er die Straße entlang gefahren wurde“. (BMW-Fahrer brennt Donuts in Feld – erheblicher Sachschaden: „Halt mal mein Bier“)

Wie lokale Medien berichten, hatte der 25-Jährige das Mercedes-AMG C 63 S Coupé erst im vergangenen Jahr bei einer Verlosung gewonnen. Sein Übermut und eine wirklich schlechte Idee haben es ihn gekostet. So schnell kann es gehen: Eben noch Glückspilz – schon bald drauf Gespött der Leute. Ein guter Grund, auf unvernünftige Scherze im Straßenverkehr lieber zu verzichten.

Rubriklistenbild: © YouTube (Frederique Kruger)

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