Duell der PS-Giganten

McLaren Senna: Gegen dieses Extrem-Auto hat der Brite keine Chance (mit Video)

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Bei einem Beschleunigungsrennen gegen ein Hypercar wie den McLaren Senna haben die meisten Autos keine Chance – doch dieses Exemplar lässt sogar den Briten stehen. Hier das Video sehen.

Long Beach (USA) – Wem der Begriff Gymkhana nichts sagt, der dürfte auch den Namen Ken Block (52) noch nie gehört haben. Doch auf YouTube ist der in Long Beach im US-Bundestaat Kalifornien geborene Rallye- und Rallycross-Fahrer ein echter Superstar: Mehr als 3,6 Millionen Menschen haben den „Hoonigan“-Kanal des 52-Jährigen abonniert. Besonders beliebt sind dort dessen Gymkhana-Clips: Darin umkurvt der Lenkrad-Artist mit hochmotorisierten Boliden in extremem Tempo und mit spektakulären Drifts enge Parcours – beispielsweise auf einem abgesperrten Industriegelände. Seine Fahrten werden dabei natürlich gefilmt. Eines der Fahrzeuge von Ken Block trägt den Namen „Hoonicorn“ – und damit ist er nun bei einem Dragrace gegen einen McLaren Senna angetreten ... mit eindeutigem Ausgang.

McLaren Senna: Gegen dieses Extrem-Auto ist der Brite chancenlos (mit Video)

Ein McLaren Senna zählt zu den extremsten Supersportwagen der Welt, den sogenannten Hypercars. Das auf 500 Exemplare limitierte Geschoss hat einen 4,0-Liter-V8-Mittelmotor an Bord und leistet 588 kW (800 PS). Benannt ist der Bolide nach dem 1994 tödlich verunglückten legendären Formel-1-Rennfahrer Ayrton Senna (34, † 1994). Obwohl der McLaren neu weit mehr als 900.000 Euro kostet, war er schon vor seiner offiziellen Vorstellung auf dem Genfer Automobilsalon 2018 ausverkauft. Mit einem Trockengewicht von 1.198 kg beschleunigt der McLaren Senna nach offiziellen Angaben in 2,8 s auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h. Kaum zu schlagen also, oder?

Nun ja: Extremer geht immer. Deswegen ist nun Ken Block mit seinem „Hoonicorn“ gegen den McLaren Senna angetreten. Bei dem Auto handelt es sich um einen stark modifizierten Ford Mustang (Baujahr 1965). Unter der Haube arbeitet ein 6,7-Liter-V8, der es schon als Saugmotor immerhin auf stattliche 850 PS brachte. Doch dank zwei massiven Garrett-Turboladern und einer Methanol-Einspritzung leistet der allradgetriebene „Hoonicorn“ nun heftige 1.400 PS. 

McLaren Senna gegen „Hoonicorn“: „Hätte ihm sechs Autolängen Vorsprung geben können“

Das Ergebnis des Duells ist dann auch ziemlich eindeutig: In zwei Läufen lässt Ken Block den McLaren deutlich hinter sich. In einer dritten Runde spendiert der Rallyefahrer dem Senna sogar drei Fahrzeuglängen Vorsprung – doch am Ende hat trotzdem wieder der „Hoonicorn“ die Nase vorn. In den Kommentaren unter der Video zeigen sich viele angesichts der extremen Performance des modifizierten Ford Mustang begeistert:

  • „Der ,Hoonicorn‘ lässt den McLaren so langsam aussehen wie einen standardmäßiger Ford Fiesta, der gegen einen Nissan GTR antritt.“
  • „Man hätte ihm sechs Autolängen Vorsprung geben können und er wäre immer noch untergegangen. Verdammt, ist das Auto schnell.“
  • „Ich sehe den ,Hoonicorn‘ zum ersten Mal und bin wirklich eifersüchtig. Es verströmt Kraft und Klasse.“
  • „Der ,Hoonicorn‘ lässt buchstäblich alles in der Welt langsam aussehen.“

Allerdings finden nicht alle den Vergleich zwischen dem „Hoonicorn“ und dem McLaren Senna bei einem Beschleunigungsrennen fair. „Der Senna ist eigentlich ein Rennwagen – und der Ford kann nicht auf der Rennstrecke performen wie der Senna“, hat jemand unter das Video kommentiert. Das mag natürlich stimmen. Beeindruckend ist die Leistung des umgebauten Ford Mustang in dem Clip aber allemal.

Rubriklistenbild: © YouTube (Hoonigan)

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