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Matthias Malmedie: Vollgas-Fahrten für die Ukraine – „Tolle Aktion“

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Die Menschen in der Ukraine können aktuell jede Unterstützung gebrauchen – auch YouTuber und TV-Autoexperte Matthias Malmedie will helfen.

Köln – Das Leid der Bevölkerung in der Ukraine lässt im Moment kaum jemanden kalt. Seit dem russischen Überfall auf das Land haben viele Menschen dort alles verloren, sind auf der Flucht und haben schwer zu kämpfen. Das Schicksal der Ukrainer bewegt auch den GRIP-Moderator und YouTube-Autoexperten Matthias Malmedie (46). Er will nun Geld für die Opfer des Krieges sammeln – und zwar, indem er mit einem hochmotorisierten Boliden ordentlich über eine Rennstrecke heizt.

Matthias Malmedie: Vollgas-Fahrten für die Ukraine – „Tolle Aktion“

„Leute, es ist wichtig, es geht nämlich um die Ukraine“, richtet sich Matthias Malmedie in seinem YouTube-Video (weiter unten zu finden) an seine Zuschauer. „Diese Leute leiden Not – und zwar vom allerkrassesten. Habt ihr euch schon mal vorgestellt, wie es ist, wenn euer Haus zerbombt wird? Stellt es euch bitte vor – und wenn ihr fertig damit seid, überweist Kohle. Weil ihr könnt sehr viel Gutes mit dieser Kohle tun.“

Matthias Malmedie spricht vor einem Spiegel in die Kamera
GRIP-Moderator und YouTuber Matthias Malmedie will den Menschen in der Ukraine helfen. © YouTube (Matthias Malmedie)

Matthias Malmedie macht Angebot: Platz auf dem Beifahrersitz gegen Ukraine-Spenden

Die Sache funktioniere so: Auf seinen „heißen“ Runden will Matthias Malmedie nicht alleine unterwegs sein. Er bietet drei Personen einen Platz auf dem Beifahrersitz an – gegen Spenden, die den Menschen in der Ukraine zugutekommen sollen. Die meist gestellte Frage an ihn sei: „Matthias, wann kann ich endlich mal mit dir eine Runde fahren?“, sagt der Autoexperte. Nun sei die Gelegenheit dazu gekommen – über die Spendenaktion, mit der er „maximal Knete“ sammeln will. „Diesen Leuten geht’s verdammt dreckig und die brauchen Hilfe und Geld – und das geben wir ihnen jetzt.“

Matthias Malmedie sammelt Ukraine-Spenden: Mit „krassem Auto“ über Rennstrecke

Derjenige, der die höchste Einzelsumme spende, sei sicher dabei – die anderen beiden Plätze würden unter allen Spendern verlost. „Egal, wie viel du spendest, du hast die Chance auf einen von zwei Plätzen auf meinem Beifahrersitz“, sagt Matthias Malmedie. Und zwar mit einem „krassen Auto“ auf einer Rennstrecke in Deutschland. Sollte es die mehr als 20 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife sein, dann wäre es eine Runde – sollte es in Hockenheim oder auf dem Sachsenring sein „auch zwei, drei, vier, fünf Runden“, sagt Matthias Malmedie, der kürzlich angekündigt hatte, mit E-Autos in seinen Videos keine Verbrauchstests mehr machen zu wollen. „Wir werden zusammen Burger essen, eine Pizza – irgendwas werden wir auf jeden Fall zusammen machen.“

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Matthias Malmedie sammelt Ukraine-Spenden: „Die freuen sich sehr über jeden Euro, der da kommt.“

Er hätte seine Aktion gerne über eine Crowdfundig-Plattform organisiert, allerdings dürfe man dort keine Gegenleistung anbieten. „Das will ich aber“, sagt Matthias Malmedie, der sich vor Kurzem in einem Video bitter über die Behandlung in einem Autohaus beschwert hatte. Weil er glaube, dass die Spenden dann höher ausfallen würden. Deswegen sammelt er das Geld auf einem Paypal-Konto. Eine Spendenquittung könne man auch nicht bekommen, weil es eine private Aktion von ihm sei. Das von ihm gesammelte Geld werde er zu 100 Prozent an den RTL-Spendenmarathon überweisen. „Die freuen sich sehr über jeden Euro, der da kommt.“ Die anfallenden Gebühren von Paypal werde er bezahlen und vielleicht auch aufrunden, „wenn wir kurz vor 100.000 sind oder so was.“

Matthias Malmedie sammelt Ukraine-Spenden: „Ich hab‘ am ganzen Körper Gänsehaut“

Am Ende seines Videos steigen dem Autoexperten sogar die Tränen in die Augen. „Ich hab‘ am ganzen Körper Gänsehaut – und ich glaub‘, ihr habt mich noch nie heulen sehen – ist jetzt aber so. Ist mir sch****egal.“ Seine Fans finden sein Engagement jedenfalls klasse: „Tolle Aktion“, hat ein User unter das Video geschrieben. Ein anderer findet: „Richtig gute Idee mit Herz. Alles zählt und hilft.“

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