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Mann will Auto verkaufen – Probefahrt nimmt überraschendes Ende

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Von: Simon Mones

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In Köln wollte ein Mann ein Coupé verkaufen. Die Probefahrt endete für ihn jedoch anders, als er es erwartet hatte.

Köln – Wer sich ein gebrauchtes Auto kauft, für den gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Denn an dem neuen Alten kann so einiges dran sein. Und auch ein Blick in die Papiere kann hilfreich sein, denn möglicherweise handelt es sich bei dem angebotenen Fahrzeug um Diebesgut.

Das hat sich wohl offenbar auch ein 37-jähriger Autokäufer aus Berlin gedacht, als er sich in Köln mit einem angeblichen „Vertreter des Halters“ eines teuren Coupés traf. Der etwa 16 bis 19 Jahre alte „Verkäufer“ zeigte ihm lediglich kopierte Fahrzeug- und Personalpapier und hatte auch nur einen Schlüssel für das Fahrzeug dabei. (16-Jähriger klaut Kia-SUV – und will dreist die Polizei austricksen)

Mann will Auto verkaufen – Probefahrt nimmt überraschendes Ende

Das machte den Kaufinteressenten offenbar stutzig, wie die Polizei Köln mitteilte. Entsprechend steuerte er während der Probefahrt eine Polizeiwache an. Als eine Polizistin herauskam, sprang der Verdächtige auf den Fahrersitz und flüchtete mit dem Coupé. (Polizei beschlagnahmt motorisierte Kühlbox – und erhitzt damit die Gemüter)

Ein Polizeischuld an einer Hauswand. (Symbolbild)
Die Probefahrt führte direkt zur Polizei. (Symbolbild) © U. J. Alexander/Imago

Wie die Polizei erklärte, mussten dabei mehrere Passanten aus dem Weg springen. Weit kam der junge Mann jedoch nicht, in einer nahe gelegen Sackgasse war die Flucht zunächst zu Ende. Dort fuhr sich der vermeintliche Verkäufer mit dem teuren Coupé fest und setzte die Flucht zu Fuß fort. Die Polizei sucht nach dem Verdächtigen. (Unfallfahrt durch Köln: Mann versucht kuriose Flucht)

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Die Unterlagen, die der Mann dem Kaufinteressenten aus Berlin gezeigt hatte, waren laut Polizei zudem gefälscht. Auch das Fahrzeug war wenige Tage zuvor erst als gestohlen gemeldet worden. Der 37-Jährige hatte also offenbar den richtigen Riecher.

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