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JP Kraemer stört sich an Polizei wegen Aktionen gegen getunte Autos: „Hass-Stimmung“

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Von: Marcus Efler

Getunte Autos werden zu Unrecht stillgelegt – behauptet zumindest Jean Pierre „JP“ Kraemer. Und stört sich in diesem Zusammenhang besonders an der PR-Arbeit der Polizei.

Dortmund – Manche Menschen werden in diesem Leben wahrscheinlich keine besten Freunde mehr von Jean Pierre „JP“ Kraemer (40). Die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock zum Beispiel, vor deren Wahl der Dortmunder Autotuner mit drastischen Worten warnt. Oder aufdringliche Fans, die ihn in seiner Freizeit „vollquatschen“. Und auch mit manchen Polizisten hat JP Kraemer so seine Probleme. (JP Kraemer verliert sein liebstes Hobby – und nennt besten Moment 2021)

JP Kraemer attackiert Polizei wegen Aktionen gegen getunte Autos: „Hass-Stimmung“

Natürlich nicht mit allen, wie der Social-Media-Star in einem YouTube-Auftritt ausdrücklich betont. Viele Beamten „kommen zu mir und sagen: ‚Ich finde das gut, was du machst und was du sagst‘“. In seiner Videobotschaft mit dem plakativen Namen „Stillgelegt“ prangert er aber jene Polizisten an, die offenbar sein Geschäftsmodell behindern – indem sie getunte Fahrzeuge konfiszieren. „Ich spüre da bei gewissen Kollegen eine hohe Genugtuung“, klagt Kraemer. Der Großteil dieser Autos sei aber legal und müsse nach Begutachtung durch einen Sachverständigen wieder herausgegeben werden. (JP Kraemers harte Abrechnung mit seiner TV-Zeit: „Habe Fernsehen nie gemocht“)

Jean Pierre Kraemer in einem YouTube-Video
Beklagt Polizei-Willkür gegen getunte Autos: JP Kraemer auf YouTube © YouTube (JP Performance)

JP Kraemer attackiert Polizei: Samstag weggenommen, Montag zurückgegeben

Gerade abends am Wochenende sieht JP Kramer regelrechte No-Drive-Areas für seine Kunden: „Es kann nicht sein, dass ein Mensch, der sich belohnend ein sportliches Auto kauft, nicht um die Uhrzeit da langfahren kann – mit einem legalen Auto“, so der Unternehmer, der auch das Fast-Food-Lokal „Big Boost Burger“ und das Automuseum „PACE“ in Dortmund betreibt. Es gebe „eine hohe Bereitschaft in der Polizei, diese Autos einfach mal schnell mitzunehmen“. Montag oder Dienstag müssten diese Fahrzeuge dann wieder freigegeben werden. Diese von Steuergeldern bezahlten kurzzeitigen Stilllegungen hätten einen „faden Beigeschmack“. (Geld-Hass: JP Kraemer erklärt, welches traumatische Erlebnis damit zu tun hat)

JP Kraemer attackiert Polizei: Neutrale Personen würden manipuliert

Ganz besonders stören JP Kraemer die jubelnden Pressemeldungen, die solche Aktionen begleiteten. Es würde nur über die eingesammelten Autos berichtet und so „neutrale Personen manipuliert“, bei denen dann eine „Hassstimmung entsteht“. Dass die meisten der Fahrzeuge legal seien und wieder an ihre Besitzer zurückgegeben werden müssten, würde dann aber nicht berichtet. Deswegen fordert der Star-Schrauber auch eine bessere Ausbildung der Polizisten „auf der Straße“. Ein Beamter, der auch danach nicht ein illegal getuntes von einem rechtlich einwandfreien unterscheiden könne, müsse man „ziehen lassen“, so JP knallhart. Allerdings überrascht der Selfmade-Millionär auch mit einer gewissen Selbstkritik an seiner Branche: Es gäbe ebenfalls „Kollegen oder Kunden, die kein Feingefühl haben und übertreiben“.

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