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JP Kraemer sauer auf Bahn und Polizei: Tuner-Ikone „könnte reinkotzen“

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Von: Sebastian Oppenheimer

Ein Schockerlebnis am Dortmunder Hauptbahnhof bringt Jean Pierre „JP“ Kraemer mächtig auf die Palme. Der Tuner ist stocksauer – auf Bahn und Polizei.

Dortmund – Dass der Dortmunder Tuner Jean Pierrer „JP“ Kraemer (40) ein Herz für Rollstuhlfahrer hat, hat er vor nicht allzu langer Zeit bewiesen, als er eine hilflose 92-Jährige von der Straße rettete. Nun hat der YouTube-Star erneut eine Szene erlebt, die ihn zum beherzten Eingreifen bewog. Vor allem aber ist er sauer auf die Polizei und die Bahn.

JP Kraemer sauer auf Polizei und Bahn: Tuner-Ikone „könnte reinkotzen“

Besagtes Erlebnis ereignete sich am Dortmunder Hauptbahnhof, wie JP Kraemer in einem YouTube-Video berichtet, das hier zu finden ist. Dort war der Tuner auf der Suche nach der dementen Oma der Cousine seiner Freundin. Zunächst einmal besuchte er die dortige Polizeistation – allerdings reagierten die Beamten seiner Meinung nach nicht angemessen auf sein Anliegen. Der Polizist habe ihn nicht angesehen und sei nicht mit der nötigen Ernsthaftigkeit bei der Sache gewesen. Ihm sei klar: „Das ist ein Kack-Job“, echauffiert sich JP Kraemer. Klar kämen da immer wieder Leute mit bescheuerten Anliegen rein. „Aber das hast du nun mal ausgewählt. Wenn du dir vorgestellt hast, du bist wie Bruce Willis und springst vom Hochhaus – falscher Job! Du musst halt auch in diesen Standard-Situationen einen guten Service machen.“ In anderen Jobs würde man bei so einem Verhalten rausfliegen, poltert der Tuner. „Aber die Jungs nicht.“ (JP Kraemer stört sich an Polizei wegen Aktionen gegen getunte Autos: „Hass-Stimmung“)

Der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer sitzt an seinem Schreibtisch.
Der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer ist sauer auf Polizei und Bahn. © YouTube (JP Performance)

JP Kraemer sauer auf Polizei und Bahn: Hilfloser Rollstuhlfahrer lässt Fass überlaufen

Nach diesem Erlebnis ist der YouTuber schon mal ziemlich geladen – doch dann geht’s erst richtig los. Und zwar als er „oben am Gleis“ einen Rollstuhlfahrer erblickt, der offenbar Hilfe benötigt, weil er auf dem Bahnhof, der gerade umgebaut wird, nicht mehr weiterkommt. Unten seien ein Polizist und ein Bahnmitarbeiter am Diskutieren gewesen. Also habe er die beiden angesprochen: „Was ist los? Kann ich helfen? Oben ist ein Mann im Rollstuhl und wir wissen nicht, wie wir den runterkriegen.“ Wie JP Kraemer findet, hätten die beiden mit ihrem „Affentanz“ den Rollstuhlfahrer in eine unangenehme Situation gebracht. (Geld-Hass: JP Kraemer erklärt, welches traumatische Erlebnis damit zu tun hat)

Daraufhin sei er einfach zu dem Rollstuhlfahrer hinaufgegangen und habe ihn angesprochen: „Darf ich dich die Rolltreppe runterfahren, indem ich dich kippe?“ – „Er so: ‚Ja, klar darfst du das.‘“ Daraufhin habe er den Polizisten um Hilfe beim Rolltreppen-Transport gebeten. „Ich weiß nicht, ob das in der Polizeischule vielleicht nicht beigebracht wird – aber so eine Rolltreppe ist in der Lage, Menschen runterzutransportieren. Auch in einem Rollstuhl, wenn man den so ein bisschen ankippt. Das ist normale Physik, dann fällt der da auch nicht runter.“ (JP Kraemer droht seinen Fans: „Soll ich mit YouTube aufhören?“)

Jean Pierre „JP“ Kraemer
BerufAutotuner, Gastronom, YouTuber, Museumsbetreiber
FirmenJP Performance, Big Boost Burger (beide in Dortmund)
Geburtstag12. September 1980 (Alter: 40)
GeburtsortPlettenberg (Nordrhein-Westfalen)
SchuleGesamtschule Gartenstadt
BuchIch bin Jean Pierre und angstgetrieben
FernsehsendungenDie PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott, Turbo – Das Automagazin, 2 Profis für 4 Räder, JP Kraemer – Alles Auto

JP Kraemer sauer auf Polizei und Bahn: „Angewidert“ vom Verhalten des Bahn-Mitarbeiters

Nach dem erfolgreichen Transport habe er sich bei dem Polizisten für die Hilfe bedankt und gesagt: „Aber ich habe eine kleine Bitte an Sie: Wir suchen eine Oma ... Seine Antwort: ,Ich hab jetzt Feierabend.‘“ Der YouTuber ist baff. Doch nicht nur auf die Polizei ist JP Kraemer sauer: „Jetzt auch mal Grüße an die Deutsche Bahn: Ihr lasst die Leute im Rollstuhl – die haben keine Chance, da wegzukommen.“ Er habe den Mann im Rollstuhl eine Industrie-Stahltreppe von oben über drei Etagen runtertragen müssen. So werde es jedem Rollstuhlfahrer dort gehen. Auch danach hätte es jedoch noch weitere Hürden für den Mann gegeben. „Und das wusste der von der Bahn doch auch.“

„Es hat mich so angewidert, ich könnte reinkotzen. Er hat nur gedacht bis zu der einen Treppe, hat sich dann schnell verpisst. Und weiß, dass die richtige Treppe ja noch kommt.“ Das Fazit von JP Kraemer: „Eiskalt kündigen.“ .

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