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JP Kraemer muss erneut viel Geld in sein Museum stecken: „Es ist zum Heulen“

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Von: Sebastian Oppenheimer

Tuner JP Kraemer muss bei seinem PACE-Museum in Dortmund weiter nachbessern. Nun verrät er Details und deutet an, wie viel ihn die Umbauten kosten.

Dortmund – Verfolgt man den Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer (41) auf seinen Social-Media-Kanälen, dann konnte man zuletzt feststellen, dass es ihm offenbar so gut geht wie schon lange nicht mehr. Dennoch plagen den YouTube-Star aktuell vor allem zwei Probleme. Erstens: Er sucht händeringend Mitarbeiter für sein Burger-Restaurant „Big Boost Burger“ in Dortmund. Wie er in einem Video (weiter unten zu finden) berichtet, sei die Suche aktuell sehr schwierig, weil während Corona viele Gastro-Angestellte auf andere Jobs umgeschult hätten – und nun eben fehlten. Zweitens – und das ist momentan wohl seine größte Baustelle (im wahrsten Sinne des Wortes) – ist da der Ärger um sein PACE-Museum. Bald ist es ein Jahr her, dass der YouTube-Star es präsentiert hat, doch noch immer hat es nicht geöffnet. Nun erzählt der Tuner Details.

JP Kraemer sitzt an seinem Schreibtisch und greift mit der Hand an seine Stirn.
JP Kraemer hat weiterhin Ärger wegen seines PACE-Museums – neue Vorgaben kosten ihn viel Geld. © YouTube (JP Performance)

JP Kraemer muss erneut viel Geld in sein Museum stecken: „Es ist zum Heulen“

Bereits vor einiger Zeit hatte JP Kraemer seiner Wut über das Hickhack mit seinem Museum Luft gemacht – und „radikale Schritte“ angedroht. Nun hat der YouTuber auch verraten, was er damit gemeint hat: „Ich leg das jetzt mal ganz offen, ist mir auch egal: Ich war auch kurz davor, das Museumsthema zu schließen.“ Er mache das Museum für die Leute. Er sei sich nicht sicher, ob er damit wirklich Geld verdienen könne. „Ich war auch kurz davor, einfach in das Gebäude an die Scheibe einen ganz großen Text zu schreiben, was ich halte von der Stadt.“ (JP Kraemer über die Trennung von Sidney Hoffmann: „Nicht auf demselben Level“)

Er habe nun verstanden: „Es ist ein Spiel der Politik“, so der Tuner. „Schon in dem Moment, in dem ich das sage, trete ich ja schon dem ein oder anderen auf den Schlips. Aber ihr wisst, wie ich bin: Ich mache das bewusst.“ Immer wieder kämen die Behörden mit neuen Auflagen auf ihn zu. (JP Kraemer spricht über seinen Tod – und verrät, wer sein Vermögen erbt)

Jean Pierre „JP“ Kraemer
BerufAutotuner, Gastronom, YouTuber, Museumsbetreiber
FirmenJP Performance, Big Boost Burger (beide in Dortmund)
Geburtstag12. September 1980 (Alter: 41)
GeburtsortPlettenberg (Nordrhein-Westfalen)
SchuleGesamtschule Gartenstadt
BuchIch bin Jean Pierre und angstgetrieben
FernsehsendungenDie PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott, Turbo – Das Automagazin, 2 Profis für 4 Räder, JP Kraemer – Alles Auto

JP Kraemer muss erneut viel Geld in sein Museum stecken: Ärger über Regelungswut

Und dann erzählt er konkret von einem Beispiel. Er habe für das PACE-Museum (eine Abkürzung für „Performance and Car Education“) ein Schallemissionsgutachten erstellen lassen müssen. „An der B1!“, betont JP Kraemer. „Als ich das gelesen habe, dachte ich: ,Wie will man das denn machen?‘ Die B1 ist die Hauptverkehrsader durchs Ruhrgebiet. Im Ruhrgebiet leben ein paar Millionen Menschen. Es ist ziemlich laut hier.“ Er habe noch einmal nachgefragt, ob man dieses Gutachten wirklich machen müsse – die Antwort: Ja, das sei eben so Gesetz. (JP Kraemer äußert sich zu IAA-Protesten – und macht Aktivisten ein Angebot)

Schließlich sei der Mann gekommen, der das Gutachten erstellen sollte. „Der hat uns angeguckt und hat einfach nicht geglaubt, was er hier gerade machen muss.“ JP Kraemer versucht, einen Vergleich zu finden: Das sei in etwa so, wie wenn man in einem „Entwicklungshangar für Düsenjäger“ eine Messung machen müsste, ob die Mikrowelle in der Kantine zu laut sei. „Es ist zum Heulen“, stellt JP Kraemer am Ende einer längeren Schimpftirade über die ihn seiner Meinung nach gängelnde Regelungswut fest. (JP Kraemer sauer auf Bahn und Polizei: Tuner-Ikone „könnte reinkotzen“)

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JP Kraemer muss erneut viel Geld in sein Museum stecken: „Ein finanzieller Schaden“

Nun müsse er durch die neuen Vorgaben sehr viel Geld erneut investieren, erzählt der Tuner. Es handele sich um eine sechsstellige Summe. „Es ist ein finanzieller Schaden“, so JP Kraemer. Dennoch sei er inzwischen wieder von dem Gedanken abgerückt, das Museumsprojekt zu stoppen – und betont: Online gekaufte Karten für das Museum würden nicht verfallen. „Das Museum wird öffnen“, sagt JP Kraemer. „Und wenn es nicht öffnen wird, dann sorge ich dafür, dass das Geld wieder zurückkommt.“ Mit dem Kauf von Eintrittskarten könne man ihn und sein Museum auch unterstützen. „Weil eben mal über 100.000 Euro ausgeben für Sch**, das tut mir auch weh.“

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