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JP Kraemer: Ärger wegen PACE-Museum – „Steine in den Weg geschmissen“

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Von: Sebastian Oppenheimer

Noch vor der offiziellen Eröffnung muss Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer sein Museum umbauen – es gibt Probleme mit der Lüftung. Sein Ärger ist groß.

Dortmund – Es war vermutlich das Highlight des vergangenen Jahres für den Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer (40): Stolz präsentierte der YouTube-Star Mitte Dezember sein eigenes Automuseum namens „PACE“ (eine Abkürzung für „Performance and Car Education“) in einer ehemaligen Citroën-/Nissan-Niederlassung am Westfalendamm in Dortmund. Allerdings lief nicht alles wie geplant – noch immer kann das Museum nicht öffnen. Das liegt natürlich zum einen an den Beschränkungen durch die aktuelle Corona-Pandemie, doch offenbar bestehen noch andere Probleme, wie der Tuner uns nun wissen lässt. So wie es aussieht, gibt es Schwierigkeiten mit der offiziellen Abnahme. Und auch beim geplanten „Gebäude 5“ hakt es gewaltig. (JP Kraemer nimmt Rolls-Royce Wraith unter die Lupe – sein Urteil: „Das Geld nicht wert“)

JP Kraemer: Probleme bei Abnahme seines PACE-Museums – „Steine in den Weg geschmissen“

JP Kraemer ist mal wieder leicht angesäuert. Im Prinzip ist sein PACE-Museum fertig – selbst das Design der Eintrittskarten ist nun fix, wie der Tuner in einem aktuellen YouTube-Video berichtet, das hier zu sehen ist. Doch noch bevor er das Museum öffnen kann, muss er schon wieder umbauen. „Das ganze Museumsthema ist echt krass. Wir haben jetzt mal angefangen, ein paar Umbauarbeiten zu machen, weil uns ein, zwei Steine in den Weg geschmissen wurden bezüglich der Abnahme – was eigentlich geklappt hätte“, berichtet der 40-Jährige. „Aber jetzt müssen wir noch ein paar andere Sachen machen. Ein paar Luftzirkulationsysteme und alles Mögliche ist dazugekommen.“ Doch die Umbauarbeiten sollen schon bald abgeschlossen sein. Am 15. März jedenfalls sei man startklar. Sollten die Corona-Beschränkungen dann vorbei sein, könnte das Museum wohl öffnen – zumindest ist der Tuner so zu verstehen. (JP Kraemer von Polizeikontrolle völlig geschockt: „Hab ich die letzten zehn Jahre nicht erlebt“)

Jean Pierre „JP“ Kraemer sitzt an seinem Schreibtisch im Büro.

Der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer hat Probleme mit der offiziellen Abnahme seines PACE-Museums. © YouTube (JP Performance)

JP Kraemer: Probleme auch beim „Gebäude 5“ – „Das sind jetzt nicht so gute Nachrichten“

Doch: Es gibt noch mehr Ärger. Und zwar mit dem sogenannten „Gebäude 5“. Was sich genau dahinter verbirgt, verrät der YouTube-Star noch nicht – doch es war nach dem PACE-Museum als nächstes Mega-Projekt geplant. Ursprünglich sollte es am 1. Mai 2022 eröffnet werden – denn an diesem Datum wird seine Firma JP Performance zehn Jahre alt. Aber es hakt bei den „Grundstücken und Baugenehmigungen“, wie der Dortmunder Tuner berichtet. Schon jetzt könne er sagen, dass das Datum nicht zu halten sei. „Das sind jetzt nicht so gute Nachrichten“, sagt JP Kraemer. „Auf der anderen Seite haben sie mir auch sehr viel Druck genommen, weil ich dadurch im Kopf viel entspannter bin.“ Schon das Museum sei ein „sehr harter Kraftakt“ gewesen. Nach aktuellem Stand werde „Gebäude 5“ gebaut – aber eben nicht zum geplanten Datum. (Auto crasht JP Kraemers Mazda RX-7 – die Reaktion des Beifahrers macht den Tuner fassungslos)

Jean Pierre „JP“ Kraemer
BerufAutotuner, Gastronom, YouTuber, Museumsbetreiber
FirmenJP Performance, Big Boost Burger (beide in Dortmund)
Geburtstag12. September 1980 (Alter: 40)
GeburtsortPlettenberg (Nordrhein-Westfalen)
BuchIch bin Jean Pierre und angstgetrieben
FernsehsendungenDie PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott, Turbo – Das Automagazin, 2 Profis für 4 Räder, JP Kraemer – Alles Auto
SchuleGesamtschule Gartenstadt

JP Kraemer mit irrer Idee für Jubiläumsfeier: Mit zwei Boeing 767 „nebeneinander“ nach Las Vegas

In der Zwischenzeit hatte JP Kraemer schon eine ziemlich irre Alternativ-Idee für die Jubiläums-Feier: Wie er in seinem YouTube-Video berichtet, wollte er zwei Boeing 767 chartern und mit diesen „nebeneinander“ zur Tuning-Messe SEMA nach Las Vegas fliegen. Dafür habe er auch schon Preise eingeholt. „Wir hätten sogar angefragt, ob wir die zum Teil hätten folieren dürfen“, erzählt er. Vom Flughafen Düsseldorf aus wäre man dann in die USA geflogen. Wen er auf den Trip mitgenommen hätte – also nur sein Team und Freunde oder vielleicht auch Fans – verrät er nicht. „Das wäre schon echt toll gewesen, aber mit SEMA-Show allgemein sieht es grad nicht so rosig aus, mit Nach-Amerika-Fliegen sieht es noch schlechter aus.“ Nun hat er seine Fans aufgefordert, in den Kommentaren zu dem Video zu schreiben, wie man stattdessen das Jubiläum zum zehnjährigen Bestehen seiner Firma feiern könnte. Die Vorschläge sollten aber auf jeden Fall „legal“ sein, wie der Tuner schmunzelnd betont.

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