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JP Kraemer verwundert über Erziehung: „Krass“, wie manche Kinder mit Geschenken überhäuft werden

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer hat selbst keine Kinder. Doch nun hat er im Detail verraten, ob er seinen Nachwuchs auch finanziell unterstützen würde.

Dortmund – Mehr als zwei Millionen Abonnenten hat der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer (40) inzwischen auf seinem YouTube-Kanal „JP Performance“. Alle paar Wochen gibt es dort eine besondere Art von Video zu sehen – dann beantwortet der Profi-Autoschrauber Fragen seiner Fans. Zumeist geht es dabei um technische Details zum Thema Tuning, seine Meinung zu bestimmten Automodellen und um die Lage in seinem Unternehmen. Manchmal aber wollen seine YouTube-Zuschauer natürlich auch etwas aus seinem Privatleben wissen. Nun hat ein Fan JP Kraemer eine spannende Frage gestellt – und zwar, ob er seinem Kind (wenn er denn eines hätte) beibringen würde, sparsam zu leben, oder ob er es von seinem Erfolg profitieren lassen würde. Der Tuner hat sehr ausführlich darauf geantwortet. (JP Kraemer: Ärger wegen PACE-Museum – „Steine in den Weg geschmissen“)

JP Kraemer über Erziehung: „Krass“, wie manche Kinder mit Geschenken überhäuft werden

„Also wenn ich mal Vater werden sollte“, beginnt der 40-Jährige in seinem YouTube-Video, das hier zu sehen ist. „Das arme Kind.“ Er würde seinem Nachwuchs einen „großen Teil“ seiner eigenen Geschichte mitgeben. Der Dortmunder Tuner hat eine schwere Kindheit hinter sich, wie er in seiner Biografie „Ich bin Jean Pierre und angstgetrieben“ beschreibt. „Dieses Kind müsste sich fast alles erarbeiten“, erklärt JP Kraemer. „Mama, Papa, was krieg ich für ein Auto zum 18.?“ So etwas höre er immer wieder von Freunden, doch dafür hat er offenbar kein Verständnis, wie sein Gesichtsausdruck zeigt – erst recht nicht, wenn der Nachwuchs dann zur Volljährigkeit auch noch ein Auto vom Kaliber eines VW Golf GTI bekomme. Sein Kind würde von ihm gar kein Auto zum 18. Geburtstag geschenkt bekommen. Darum müsste es sich schon selbst kümmern: „Du kannst mich lieb fragen, ob du ein Auto ausleihen darfst.“ Das wäre schon drin. Dennoch sei eines sicher: „Es wird aber immer im Hinterkopf wissen, dass da ein doppelter Boden ist.“ (Sidney Hoffmann: So rettete der TV-Star seiner Freundin und seinem Sohn das Leben)

Jean Pierre „JP“ Kraemer sitzt an seinem Schreibtisch.
Jean Pierre „JP“ Kraemer hat nun auf eine spannende Frage eines Fans geantwortet. © YouTube (JP Performance)

JP Kraemer über Erziehung: Nur „normale“ Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag

„Aber mein Kind würde von der finanziellen Situation, in der ich lebe, nicht profitieren“, betont JP Kraemer. Klar, das Zuhause würde so aussehen, wie es aussieht – auch der Urlaub. Doch überhäuft würde sein Kind nicht mit materiellen Dingen. „Es gibt halt Weihnachten und Geburtstag – aber da gibt’s auch normale Geschenke“, sagt der Tuner. „Ich find’s auch krass, was manche Eltern die Kinder zuschenken. Und da wird’s auch Diskussionen geben, das kann ich mir schon vorstellen.“ (JP Kraemer von Polizeikontrolle völlig geschockt: „Hab ich die letzten zehn Jahre nicht erlebt“)

Jean Pierre „JP“ Kraemer
BerufAutotuner, Gastronom, YouTuber, Museumsbetreiber
FirmenJP Performance, Big Boost Burger (beide in Dortmund)
Geburtstag12. September 1980 (Alter: 40)
GeburtsortPlettenberg (Nordrhein-Westfalen)
BuchIch bin Jean Pierre und angstgetrieben
FernsehsendungenDie PS-Profis – Mehr Power aus dem Pott, Turbo – Das Automagazin, 2 Profis für 4 Räder, JP Kraemer – Alles Auto
SchuleGesamtschule Gartenstadt

JP Kraemer über Erziehung: „Ich wäre kein wirklich guter Vater“

Doch ob der Tuner wirklich jemals selbst Kinder bekommen wird? Vor einigen Monaten hatte er dazu in einem YouTube-Video eine ziemlich klare Meinung geäußert: „Viele Leute sagen mir: ,Du brauchst ein Kind! Du bist so kinderlieb!’“, so JP Kraemer damals. Aber: „Ich möchte kein Vater werden. Ich sollte kein Vater werden.“ Er habe zu viele Dinge „nicht mitbekommen“, was er aber erst jetzt richtig verstehe. „Ich wäre kein wirklich guter Vater.“ Seine Fans sahen das allerdings ganz anders – und ermutigten den YouTube-Star im Anschluss in den Kommentaren, es sich vielleicht noch einmal anders zu überlegen.

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