Tuning-Ikone ist sauer

JP Kraemer wütet wegen Kalender 2021 – „Was denkst Du, wer Du bist, Alter?“

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Letztes Jahr druckt Tuning-Idol JP Kraemer manchen Fans zu wenig Kalender, dieses Jahr sind es zu viele. Jetzt flippt er in einem Video aus – wegen fieser Kommentare.

Dortmund – Es ist nicht immer leicht, auf alle Wünsche seiner Fans einzugehen. Diese Erfahrung musste der Dortmunder Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer zuletzt häufiger machen. Von seiner Autobiografie „Ich bin Jean Pierre und angstgetrieben“, die er unter Tränen in einem Schwarz-Weiß-Video präsentierte, ließ er zunächst zu wenige Exemplare drucken, wodurch viele Fans leer ausgingen und zum Teil sauer reagierten. Anschließend passierte das, was der 40-Jährige eigentlich um jeden Preis vermeiden wollte: Das Buch wurde völlig überteuert auf eBay angeboten. Im vergangenen Jahr druckte der YouTube-Star nach eigener Aussage zu wenige Kalender, woraufhin ebenfalls viele Fans verärgert waren. Das sollte ihm dieses Jahr nicht wieder passieren: JP Kraemer ließ offensichtlich deutlich mehr „Carlender“ drucken – nun ist er aber auf einem Haufen sitzen geblieben. Und zeigte sich jetzt in einem Video stinkwütend wegen einiger Kommentare zu diesem Thema.

JP Kraemer: Stinksauer wegen Kalender – „Was denkst du, wer du bist, Alter“

Einige Fans hatten in Kommentaren auf Instagram genervt reagiert, weil der Tuner seinen Kalender (JP Kraemer zeigt seinen Kalender: „Das in den Mülleimer zu schmeißen, tut ein bisschen weh“) zuletzt häufig dort beworben hatte. Sie mutmaßten, dass er offenbar zu viele davon produzieren ließ. Diese Kritik stieß JP Kraemer sauer auf. In einem seiner YouTube-Videos polterte er nun gewaltig los. „Nur Looser schreiben diese Kommentare wie ,Anscheinend läuft’s nicht so bei ihm, er muss den Carlender hart bewerben‘“, ereiferte sich der Dortmunder Tuner. „Letztes Jahr krieg ich den Arsch voll, weil’s zu wenig sind. Dann denke ich mir: Okay, machen wir mehr!“

Allerdings sei er auch kein Hellseher – und weil es in diesem Jahr keine Essen Motor Show und keinen Verkauf vor Ort gebe, sei es eben anders gelaufen als geplant: „Natürlich sind dann zu viele Kalender da. Und natürlich ist das ein krasser wirtschaftlicher Schaden.“ Der Kalender sei nicht so kalkuliert, dass man „Unmengen von Gewinn“ pro verkauftem Exemplar mache. Er sei viel zu billig und viel zu teuer produziert, weil er eine „viel zu hohe Qualität“ habe. „Und wenn du viele Kalender übrig hast, dann ist das Sch... Punkt.“

JP Kraemer ist wütend: „Da braucht ihr nicht mit voller Arroganz da drunter kommentieren“

Nun ist der YouTuber voll in Fahrt: „Da braucht ihr nicht mit voller Arroganz da drunter kommentieren: ,Guck mal hier – läuft nicht bei ihm! Langsam nervt’s aber, dass er den Kalender jeden Tag bewerben muss.‘ Wo ich mir wirklich denke: ,Was denkst du, wer du bist, Alter?!‘“ Und die Schelte von JP Kraemer geht noch weiter: „Du sitzt da an deinem Handy und dich nervt es, dass du einmal wegswipen musst, weil der Carlender beworben wird? Mach dir wirklich Gedanken – von innen heraus – ob du kommentieren darfst.“ Da scheint sich bei dem 40-Jährigen aber einiges angestaut zu haben.

JP Kraemer verscherbelt „Carlender“ für die Hälfte: „Nicht böse sein“

Jedenfalls verscherbelte er am „Black Friday“ seine restlichen „Carlender“ für die Hälfte des normalen Preises: Also statt für 35 Euro für 17,50 Euro. Damit wiederum verärgerte er natürlich diejenigen, die den vollen Preis dafür bezahlt hatten. Nur zwei Stunden später waren nach eigener Aussage die letzten Kalender weg. In einer Insta-Story rechtfertigte der Dortmunder Tuner die Ausverkaufs-Aktion. „Es war eine sehr geringe Menge. Und bevor wir die irgendwie wegschmeißen, machen wir jetzt diesen Sale“, erklärt JP Kraemer im Insta-Video. „Nicht böse sein. Die, die den vollen Preis bezahlt haben, haben nichts falsch gemacht. Glaubt mir, bitte.“ Ob das alle Kalender-Käufer besänftigt? In seinem YouTube-Video hatte er noch davon gesprochen, dass „viele Kalender“ übrig geblieben seien.

Rubriklistenbild: © YouTube (JP Performance)

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