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James-Bond-BMW: So funktionieren die Gadgets im 7er aus „Der Morgen stirbt nie“

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Von: Sebastian Oppenheimer

In „Der Morgen stirbt nie“ lenkt James Bond einen BMW 7er: Auto-Influencerin Supercar Blondie durfte jetzt die von „Q“ verbauten Gadgets des Filmautos aus der Nähe betrachten.

München – In der Regel setzt Leinwand-Geheimagent James Bond bei seinen Fahrzeugen auf Sportwagen. Da wäre beispielsweise der legendäre Aston Martin DB5 aus „Goldfinger“ (1964) und „Feuerball“ (1965) (Fahren wie James Bond: Welche verrückten Gadgets dieser DB5-Nachbau von Aston Martin an Bord hat). Ähnlich bekannt dürfte der Lotus Esprit sein, den 007 in den Filmen „Der Spion, der mich liebte“ (1977) und in „In tödlicher Mission“ (1981) lenkte. Mit einem für den britischen Spion eher untypischen Fahrzeug ging der Geheimagent im Jahr 1997 an den Start: In „Der Morgen stirbt nie“ setzte sich James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan (67) hinter das Lenkrad der Oberklasse-Limousine BMW 750iL. Natürlich war auch dieses Fahrzeug mit allerhand Bond-typischer Technik ausgestattet. Die Gadgets des Fahrzeugs hat nun die bekannte Influencerin Supercar Blondie (35) in einem Video unter die Lupe genommen. (Supercar Blondie: Fans sauer wegen Video – „Mehr Geld als Verstand“)

James Bond (Pierce Brosnan) vor einem BMW 7er, die „Säge“ in Großaufnahme

Im Film „Der Morgen stirbt nie“ lenkte James Bond (Pierce Brosnan) einen BMW 7er. © imago images/Everett Collection / imago images/teutopress

James-Bond-BMW: So funktioniert der 7er aus „Der Morgen stirbt nie“

Mit richtigem Namen heißt Supercar Blondie eigentlich Alexandra Hirschi. Geboren wurde die 35-jährige Influencerin in Brisbane (Australien), zusammen mit ihrem Ehemann Nik lebt sie in Dubai und dreht zumeist Videos über sündhaft teure Autos, die sie in den sozialen Medien veröffentlicht. Allein auf YouTube hat Supercar Blondie mehr als 4,2 Millionen Abonnenten. Wegen ihrer enormen Reichweite bekommt sie oft auch exklusive Einblicke in seltene Fahrzeuge. (Aston Martin: Limitierte Sondermodelle im James-Bond-Look)

BMW 7er aus James-Bond-Film: Ausfahrbare Säge durchtrennt Stahlseile

Nun durfte die Influencerin einen ganz speziellen BMW 750iL unter die Lupe nehmen: Eines von nur vier Fahrzeugen, die für den James-Bond-Streifen „Der Morgen stirbt nie“ aufwendig umgebaut wurden – 17 „normale“ BMW 7er wurden für die Action-Szenen des Films zerstört. Eines der Highlights des Bond-Fahrzeugs verbirgt sich unter dem BMW-Emblem auf der Motorhaube: Eine ausfahrbare Säge, mit der im Film Stahlseile durchtrennt werden. Tatsächlich lassen sich die beiden kleinen Kreissägen-Blätter beim Filmauto in Betrieb nehmen, unter lautem Surren drehen sie sich – ob, und was sich damit in Wirklichkeit durchneiden lässt, erfährt der Zuschauer allerdings nicht.

Der von „Q“ umgerüstete BMW 750iL konnte 1997 schon etwas, das auch heute teilweise Realität geworden ist (z. B. in engen Parklücken): ferngesteuert fahren. Supercar Blondie zeigt nun in ihrem Video, wie die Filmemacher es hinbekamen, dass es auf der Leinwand so aussieht, als ob James Bond das Auto mit seinem Handy fernsteuern würde. Wie die 35-Jährige demonstriert, sitzt der menschliche Fahrer hinter dem Fahrersitz auf dem Fahrzeugboden. Die Pedale wurden so verlängert, dass er aus dieser Position heraus Gas geben und bremsen kann. Mit einem zweiten, kleinen Lenkrad steuert er das Auto – die Straße sieht der Fahrer von dort unten allerdings nicht. Wie in einem Videospiel lenkt der Fahrer das 007-Mobil über einen Bildschirm, eine Kamera liefert die Aufnahmen für den Blick nach vorne.

BMW 7er aus James-Bond-Film: Aus der Stoßstange fallen Krähenfüße

Im Schiebedach des Bond-7ers sind Raketenwerfer versteckt – und auch im Heck des Fahrzeugs schlummern Überraschungen für die Verfolger: Die Stoßstange des Filmautos lässt sich ausfahren, per Knopfdruck fallen Krähenfüße auf die Fahrbahn. „Wenn da einer drüberfährt, sind die Reifen im Eimer“, erklärt Supercar Blondie.

Außerdem wurde in dem James-Bond-BMW eine Spezialbremse verbaut – die ist allerdings keine Show, sondern unterstützt den Stunt-Fahrer. An den beiden Hinterrädern wurden zusätzliche Bremssättel montiert – so könne der Fahrer das Auto auch bei einer Geschwindigkeit von nur 30 km/h drehen, sagt Supercar Blondie. Und dann lüftet die Influencerin noch das Geheimnis um den Kofferraum des Bond-BMWs: Hier sind unter anderem zwei gelbe Druckluftflaschen verankert – doch auch diese dienen nicht dem Leinwand-Helden – sondern dem Betrieb des Filmautos. Per Druckluft schießt beispielsweise der Raketenwerfer aus dem Schiebedach.

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