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Hyundai Tucson fährt halbe Stunde – doch in seinem Motorraum steckt kein normaler „Diesel“

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Von: Jasmin Farah

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Als plötzlich ein vertrautes Heulen aus dem Motorraum dringt, hält der Besitzer seinen Hyundai Tucson sofort an. Was dann zum Vorschein kommt, ist ein echtes Wunder.

Branxton (Australien) – Dass wir unser Auto ganz für uns alleine haben, ist nicht immer selbstverständlich. Schließlich gibt es genug Getier, das im warmen Wageninnern Schutz oder ein Plätzchen für die Nacht sucht. In manchen Fällen kann das auch lästig sein, zum Beispiel wenn es sich Marder im Motorraum gemütlich machen und dabei noch Schläuche oder Kabel zerbeißen.

Hyundai Tucson fährt 30 Minuten lang – doch in seinem Motorraum steckt kein normaler „Diesel“

Bei solch einem Schaden am Auto ist der Weg in die nächste Werkstatt unausweichlich. Die Reparaturkosten, die dann auf einen zukommen, sind meist beträchtlich. Doch eine Familie aus dem australischen Singleton hat nach einer Autofahrt mit ihrem Hyundai Tucson ein ganz anderes Getier entdeckt: nämlich ihren eigenen Hund! (Koala sorgt für Massenkarambolage – danach setzt er sich rotzfrech ans Steuer)

Die Familie ist gerade auf dem Weg in die nächstgelegene Stadt Branxton, als sie nach etwa 22 Kilometern ein vertrautes Heulen aus dem Motorraum vernimmt. Sofort fährt sie rechts ran und informiert die lokale Feuerwehr, nachdem eine Sichtkontrolle nichts ans Licht bringt. Als deren Leute am Ort des Geschehens ankommen, machen sie sich umgehend ans Werk. Allerdings haben sie keine große Hoffnung, dass das Tier da unbeschadet rauskommt, wie sie auf ihrem offiziellen Facebook-Account verkünden. Auch hier erleben Hundebesitzer einen großen Schock, als sich plötzlich ihr Vierbeiner aus dem Autofenster verabschiedet.

Hyundai Tucson fährt 30 Minuten lang – Jack Russell Terrier „Diesel“ hängt unterm Motor fest

Schließlich waren die Autobesitzer bereits 30 Minuten lang gefahren, teilweise wurden dabei Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreicht und das arme Tier war unter dem Motor eingeklemmt. Und tatsächlich: Als sich die Feuerwehrleute daran machen, den Jack Russell Terrier mit dem passenden Namen „Diesel“ zu befreien, ist dieser erst mal verdächtig ruhig. Ebenfalls in Australien staunen Autobesitzer nicht schlecht, als sie auch im Motorraum völlig unerwartet diesen blinden Passagier finden.

Doch sehr zur Freude seiner Besitzer kann der erst 18 Monate alte Rüde relativ unversehrt aus seinem „Gefängnis“ befreit werden. Einer der Feuerwehrmänner ist auch Rettungssanitäter und checkt sofort den Gesundheitszustand von „Diesel“. Am Ende gibt er grünes Licht und der kleine Rabauke darf mit seinen Besitzern wieder nach Hause fahren. Im Gegensatz zu dieser Katze, die tatsächlich verletzt wird, als sie sich unter einem Auto versteckt und dessen Besitzer plötzlich losfährt.

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