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Tesla Model 3: Bremst der Stromer auch für Hunde und Katzen?

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Erkennt Teslas Notbremsassistent nur Fußgänger – oder bremsen die Stromer von Elon Musk auch für Hunde und Katzen? Ein YouTuber hat’s ausprobiert.

London – Obwohl die Marke Tesla nun doch schon einige Jahre existiert, polarisieren die Fahrzeuge von Elon Musk (50) noch immer stark. Während die einen überzeugt sind, die texanische Stromer-Marke fahre den anderen Herstellern technisch weit voraus, so halten andere genau diese Annahme für ein großes Problem: Das „Autopilot“-Feature – besonders in seiner höchsten Ausbaustufe „Full Self-Driving“ (FSD) – ist hochumstritten. Von vielen wird das System überschätzt, immer wieder passieren teils schwere Unfälle. Besonders die Tatsache, dass Beta-Versionen der FSD-Software auf öffentlichen Straßen getestet werden, stößt auf scharfe Kritik. Nun hat ein YouTuber ein anderes Feature von Tesla getestet – den Notbremsassistenten. Den haben auch andere Hersteller an Bord, wie etwa Volvo – die Marke, die im Test als Vergleichsobjekt dient.

Tesla Model 3: Bremst der Stromer auch für Hunde und Katzen?

Wichtig: Im Versuch des YouTubers Mat Watson von der Verkaufsplattform Carwow geht es nicht um „Autopilot“-Funktionen, die von vielen Deutschen aktuell skeptisch gesehen werden. Es geht darum, wann der Notbremsassistent eingreift, wenn man als Fahrer auf Hindernisse nicht reagiert. In fünf Situationen testete Watson die automatische Bremsfunktion: mit einem stehenden Auto, einem Fußgänger, einem Känguru, einem Hund und einer Katze.

Fahraufnahme eines Tesla Model 3 (Symbolbild)
Bremst ein Tesla Model 3 automatisch für eine Katze? Ein YouTuber wollte das herausfinden. (Symbolbild) © TT/Imago

Tesla Model 3 gegen Volvo V90: YouTuber testet Notbremsassistent

Natürlich wurden für das Video (weiter unten zu finden) keine echten Tiere irgendeiner Gefahr ausgesetzt – zum Einsatz kamen Plüsch-Varianten von Känguru und Hund sowie eine ausgestopfte Katze. Auch der Fußgänger ist ein Pappkamerad – um genau zu sein: ein Elon-Musk-Pappkamerad. Das Tempo des Autos während der Versuche laut Watson: 20 bis 30 Meilen pro Stunde (etwa 32 bis 48 km/h).

Im ersten Versuch will der YouTuber wissen, ob ein stehendes Auto erkannt wird – das parkende Fahrzeug ist aus Sicherheitsgründen ein Folien-Dummy. Mat Watson fährt mit dem Tesla Model 3 darauf zu – der Stromer warnt und bremst rechtzeitig von allein. „Ziemlich beeindruckend“, findet der YouTuber. Auch der Volvo V90 meistert kurz darauf die Prüfung und bremst rechtzeitig. Obwohl der Schwede das Hindernis wohl später bemerkt habe, merkt Mat Watson an.

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Tesla Model 3 stoppt auch für ein Plüsch-Känguru

In der nächsten Runde steht der Elon-Musk-Pappkamerad auf der Strecke: Der Volvo bremst rechtzeitig, der Tesla ebenso – erneut sogar ein bisschen früher als der Schwede. Jetzt kommen die Tiere an die Reihe – Kandidat Nummer eins ist das Plüsch-Känguru. Der Tesla – der Hersteller hatte wegen der Chipkrise in der Herstellung zuletzt getrickst – steigt von selber rechtzeitig in die Eisen und stoppt – laut dem YouTuber habe das Auto allerdings einen Fußgänger erkannt. Beim Volvo geht es für das Känguru nicht so gut aus, der V90 donnert einfach darüber.

Tesla Model 3 gegen Volvo V90: Der Stofftier-Hund wird von beiden überrollt

Dann wird ein Plüschhund auf der Strecke platziert – für den Vierbeiner geht der Versuch übel aus: Weder Volvo noch Tesla bremsen – und überrollen ihn. Ganz zum Schluss dann noch der Katzen-Versuch, bei dem nur noch der Tesla antritt – doch wie auch hier zu vermuten – keine Chance: Das Tier wird überrollt.

Allerdings sind die Notbremssysteme vermutlich nicht fehlerhaft, sondern einfach nicht darauf programmiert, für Kleintiere zu stoppen – denn juristisch kann Ärger drohen, wenn man als Autofahrer für ein Kleintier eine Vollbremsung hinlegt und es dadurch zu Folgeunfällen kommt. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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