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Brutaler Tesla-Crash mit aktiviertem Autopilot – spricht der Fahrer die Wahrheit?

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Von: Jasmin Pospiech

Der Autopilot von Tesla ist höchst umstritten. Zu viele Fahrer verlassen sich blind auf die Software – es kommt immer wieder zu schlimmen Unfällen. Wie zu diesem Horror-Crash?

Miami (USA) – Tesla hat mit der Einführung seiner Elektrofahrzeuge einen wahren Umschwung in der Automobilbranche ausgelöst. Und obwohl immer mehr Konzerne wie VW & Co. ebenfalls mit ihren Technologien den Elektromobilitätsmärkt erobern wollen, ist Tesla mit Elon Musk (49) an der Spitze der weltweit führende Produzent.

Brutaler Tesla-Crash mit aktiviertem Autopilot – spricht der Fahrer die Wahrheit?

Zudem ist das Unternehmen für seine größtenteils autonom fahrende Funktion, den Tesla-Autopiloten, bekannt. Doch diese ist umstritten, wurde in jüngerer Zeit immer wieder über Unfälle berichtet, weil die Fahrer am Steuer unvorsichtig geworden sind. Das beste Beispiel ist ein Paar, das anscheinend auf der Autobahn bei über 100 km/h zu schlafen scheint und damit die anderen Autofahrer zu Tode erschreckt.

Ein Tesla Model Y ist in einen Honda CR-V gecrasht.

Tesla Model Y unten, Honda CR-V oben: So ineinander geschoben sehen die beiden Autos nach dem Crash aus. © Facebook (Tesla-Model-Y-Gruppe)

Nun hat ein weiter Vorfall in Miami Beach im US-Bundesstaat Florida erneut Öl ins Feuer gegossen, der angeblich passiert sein soll, weil der Autopilot versagt hat. Das behauptet zumindest der Besitzer des weißen Tesla Model Y. Dieser soll nicht frühzeitig reagiert haben, obwohl er eingeschaltet gewesen sein soll, und für einen Auffahrunfall mit einem ebenfalls weißen Honda CR-V gesorgt haben. Ein Bild des Unfalls wurde in einer privaten Tesla-Model-Y-Gruppe auf Facebook geteilt. (Tesla Model 3 fährt ohne Fahrer los: Frau erschrickt zu Tode – und will das Auto stoppen (Video))

Horror-Crash mit Tesla-Autopilot – autonomes Fahren ist kein Freifahrtschein

Dem User zufolge, der das Bild gepostet hat, zeigt es, wie der Tesla durch den Aufprall unter den SUV geschoben worden ist, weshalb der Honda mit seinem Heck auf Ersterem zu „sitzen“ scheint. Es ist zwar nicht bekannt, wie schnell der Tesla-Fahrer war, aber dem Foto nach zu urteilen, muss er schon gut unterwegs gewesen sein. Doch es gibt auch tolle Nachrichten vom Tesla-Autopiloten zu berichten, wie dieser Mann, der darauf schwört, dass das intelligente System das Leben von ihm und das seines Sohnes gerettet hat.

Ob das also stimmt mit dem eingeschalteten Autopilot? Vor allem wäre ein derartiger Auffahrunfall eher Sache des Notbremsassistenten. So oder so verweist Tesla selbst ausdrücklich darauf, dass der Autopilot nur dann benutzt werden kann und soll, wenn der Fahrer auf die Straße achtet, immer die Hände am Lenkrad* hat und die Navigationsroute im Auge behält. Außerdem soll er stets wachsam und bereit sein, sofort zu handeln. Das wird die Versicherung des Tesla-Besitzers wahrscheinlich ähnlich sehen ... *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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