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Hopper: E-Bike trifft Elektroauto – mit besonderer Eigenschaft

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Von: Simon Mones

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Der Hopper sieht aus wie ein Elektroauto, ist aber ein E-Bike. Doch das ist nicht die einzige Besonderheit des Stromers.

Augsburg – Ist es ein Vogel? Ist es ein Flugzeug? Die Antwort auf diese beiden Fragen dürften wohl die allermeisten kennen. Sie lautet schlicht: „Nein, es ist Superman!“ Doch nicht nur der Superheld sorgt für Verwirrung, auch so manches elektrische Gefährt lässt sich nicht immer einwandfrei zuordnen.

Ein Beispiel dafür ist der ElectraMeccanica Solo. Das Elektrofahrzeug soll die Lücke zwischen Fahrrad und Auto schließen. Diesen Ansatz verfolgt auch das Augsburger Start-up Hopper Mobility mit seinem gleichnamigen Stromer. Allerdings handelt es sich beim Hopper nicht um ein Elektroauto, sondern um ein E-Bike.

Hopper: E-Bike trifft Elektroauto – mit besonderer Eigenschaft

Vom Design erinnert der Hopper ein wenig an den legendären BMW C1. Anders als der Roller der Münchner kommt der Hopper jedoch mit drei Rädern daher. Das Gefährt bietet Platz für bis zu drei Personen und in einem kleinen Kofferraum mit 220 Litern Stauraum finden auch die Einkäufe Platz. Zudem sind die Vorderräder des E-Bikes verkleidet.

Ein Hopper in Blau.
Der Hopper erinnert an ein Elektroauto ist aber ein E-Bike. © Hopper Mobility GmbH

Dabei ist der Hopper mit einer Länge von grade einmal zwei Metern sehr kompakt. In der Breite misst das E-Bike lediglich 88 Zentimeter und somit kaum breiter als ein herkömmliches Lastenrad. Dank des beweglichen Hinterrades liegt der Wendekreis bei grade einmal zwei Metern. Um noch wendiger zu sein, hat der Hopper zudem einen Rückwärtsgang. (Auto bleibt Nummer eins für Pendler – Bus und Bahn weit abgeschlagen)

Hopper fährt 70 Prozent des Jahres autark

Da der Stromer als E-Bike gilt, darf er auch auf Fahrradwegen fahren. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 25 km/h, wobei die ersten sechs Stundenkilometer mit der elektrischen Anfahrhilfe überbrückt werden. Ein weiterer Vorteil des Hopper: Es wird kein Führerschein benötigt und auch eine Anmeldung, Steuern und Versicherung werden nicht benötigt. (Elektroautos: Diesen alternativen Antrieb mögen die Deutschen lieber)

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Die Reichweite des E-Bikes liegt laut dem Hersteller bei rund 60 Kilometern und lässt sich durch einen zweiten Akku verdoppeln. Der Hopper kann an einer klassischen Haushaltssteckdose geladen werden, allerdings soll das nur selten notwendig sein. Denn im Dach des E-Bikes ist ein Solarmodul integriert, mit dem der Hopper etwa 70 Prozent des Jahres autark unterwegs ist. Pro Stunde in der Sonne soll die Reichweite um fünf Kilometer steigen. Der Marktstart ist für 2023 geplant, eine Vorserie für Pilotkunden ist jedoch bereits in der Entwicklung. „Obwohl es bisher nur ein Testmodell gibt, haben wir schon Anfragen für mehr als 200 Fahrzeuge“, erklärte Martin Halama, Mitgründer und Projektleiter der Hopper Mobility GmbH. Was der Hopper letztlich kosten soll, ist noch unklar. Der Preis soll jedoch deutlich unter denen günstiger Elektroautos liegen.

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