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„Gymkhana 11“: Das neue Video ist phänomenal – doch hinterm Lenkrad sitzt nicht Ken Block

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Die Flugszene mit dem Subaru aus dem Video.
Abgehoben: Travis Pastrana springt in „Gymkhana 11“ mit seinem Subaru über ein Speedboat. © Subaru

Rallye-Star Ken Block hat über Jahre mit seinen Gymkhana-Videos die Fans begeistert. Nun gibt es eine neue Episode – doch hinterm Steuer sitzt ein anderer.

Annapolis (USA) – Bei dem Begriff „Geschicklichkeitsturnier“ mag der ein oder andere zunächst vielleicht an hopsende Pferde denken – an hochmotorisierte Rallye-Boliden und qualmende Reifen eher nicht. Doch Gymkhana heißt tatsächlich nichts anderes. Unter diesem Titel dreht Rallye-Star Ken Block (53) seit 2008 regelmäßig extrem spektakuläre Video. Das vor einem Jahr veröffentlichte „Gymkhana 10“ wurde auf YouTube weit mehr als 31 Millionen Mal angesehen. Und nun gibt es eine neue Episode aus der Reihe: „Gymkhana 11“. Doch diesmal sitzt nicht der 53-Jährige hinterm Steuer, sondern der vielen noch aus der Stunt-Fernsehserie „Nitro Circus“ (MTV) bekannte Travis Pastrana (37). Gedreht wurde das Video in dessen Heimatstadt Annapolis (Maryland), als Fahrzeug dient ein stark modifizierter Subaru WRX STi mit einem 2,3-Liter-Boxermotor und satten 862 PS.

„Gymkhana 11“: Neues Video ist spektakulär – doch hinterm Lenkrad sitzt nicht Ken Block

Die Karriere von Travis Pastrana ist eher ungewöhnlich: Der 37-Jährige begann nämlich auf zwei Rädern. Als Motocross- und Freestyle-Motocrosspilot gewann der US-Amerikaner mehrere Meistertitel und Goldmedaillen bei den X-Games. Erst Mitte der 2000er-Jahre kam noch ein weiteres Talent von Travis Pastrana zum Vorschein: das Rallye-Fahren. Und dass er sich vor Ken Block nicht verstecken muss, beweist er im aktuellen Gymkhana-Video.

Der Clip beginnt gleich mit einer spektakulären Szene: Man sieht aus der Innenraum-Perspektive, wie Travis Pastrana auf eine Sprungschanze zurast – und abhebt. Wie immer begleiten die Fahrt unzählige Kameras am Boden und in der Luft – und sorgen für atemberaubende Bilder. Und so wird auch die Flugszene zu einem optischen Erlebnis. Der Lenkrad-Akrobat springt mit dem Subaru über einen Fluss, während unten zur gleichen Zeit ein neongelbes Speedboat mit „Hoonigan“-Schriftzug hindurchfährt. Selbst dem erfahrenen Stuntfahrer Travis Pastrana steht in dieser Szene die Anspannung ins Gesicht geschrieben – denn die Auslaufzone auf der anderen Seite ist ziemlich kurz.

„Gymkhana 11“: Im Dauerdrift durch die abgesperrte Innenstadt von Annapolis

Nahezu im Dauerdrift geht es weiter durch die abgesperrte Innenstadt von Annapolis – problemlos „kickt“ Travis Pastrana mit dem Fahrzeugheck einen überdimensionalen Aufblas-Football weg, den ein als Fisch verkleideter Statist an einer Angel hält. Als mutig muss man aber nicht nur den Fahrer bezeichnen, sondern auch einige Passanten, die ihn extrem nah an seiner Strecke bewundern. Zwar bestehen an dem fahrerischen Können des 37-Jährigen kaum Zweifel, aber bei einem technischen Defekt könnte einer seiner Drifts übel ausgehen.

Die nächste geniale Szene: Ein Parellel-Drift um Strommasten am Hafen mit einem brandneuen Subaru BRZ – hier dürften selbst gestandene Tanz-Choreografen neidisch werden: Dirty Dancing der anderen Art. Weiter geht‘s unter Booten und mit einem Auto bestückten Gabelstapler-Gabeln hindurch in einen Drift, bei dem das Hinterrad über die Kaiplanken hinausrutscht und – fast wie bei einem Skateboard-Grind – auf dem Schweller dahingleitet. Natürlich lässt sich auch das noch steigern, und so brennt Travis Pastrana hinaus zum Flughafen, wo er mit seinem Subaru WRX STi mit einer 180-Grad-Drehung extrem knapp unter einer startenden Propellermaschine hinwegslidet.

„Gymkhana 11“: Travis Pastrana brennt mit bis zu 240 km/h durch einen Wald

Zum Schluss geht es mit bis zu 150 Meilen pro Stunde (240 km/h) auf einer Landstraße durch ein idyllisches Wäldchen – das Sechsfache (!) der normalerweise erlaubten Geschwindigkeit von 25 Meilen pro Stunde (40 km/h). Es folgt ein weiterer atemberaubender Sprung, nach dem der Subaru unter heftigem Funkenschlag wieder auf dem Asphalt aufsetzt. Das endgültige Finale ist ein Drift über sein eigenes Anwesen „Pastranaland“, während ein Motocross-Fahrer über ihn hinwegspringt und auf einem riesigen Luftkissen landet. Rückwärts gleitet der Rallye-Fahrer anschließend in die Garage. Ganz schön viel Adrenalin für ein nicht mal zehnminütiges Video.

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