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GP2-Bolide auf Autobahn gesichtet – Polizei sucht den Fahrer

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Von: Simon Mones

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Auf der Autobahn D4 in Tschechien wurde ein GP2-Bolide im Gewand eines Formel-1-Ferraris gesichtet. Es war nicht die erste Spritztour.

Es gibt Autos, die sind einfach zu schade, um damit Tag täglich zu fahren. Oftmals machen die Besitzer dieser automobilen Schätze nur gelegentlich eine Spritztour auf der Autobahn, wie beispielsweise ein Millionär aus Tschechien mit seinem Bugatti Chiron. Viele Autofahrer dürften sich über den Anblick solcher Autos freuen, immerhin sind diese meist sehr rar. Das gilt auch für einen GP2-Boliden, der kürzlich auf einer Autobahn in Tschechien entdeckt wurde.

Entdeckt wurde der Rennwagen vor einigen Tagen auf der Autobahn D4 in der Nähe der Příbram und Dobříš  – etwa 60 Kilometer südwestlich von Prag. In einem Video, das im Internet kursiert, ist zu sehen, wie der Formel-Rennwagen auf der linken Spur an mehreren Autos vorbeifährt.

Ein GP2-Auto im Ferrari-Look auf einer Autobahn in Tschechien.
In Tschechien war ein GP2-Boldie im Ferrari-Look auf der Autobahn unterwegs. © Twitter (MigurluVe)

GP2-Bloide auf Autobahn gesichtet – Polizei sucht Fahrer

Optisch scheint es sich auf den ersten Blick um ein Formel-1-Auto von Ferrari zu handeln. Sowohl die Farbe als auch Logos, Sponsoren-Aufkleber und die Startnummer 7 von Kimi Räikönen legen diese Vermutung nahe. Sogar Slick-Reifen waren an dem Boliden montiert. Tatsächlich ist es jedoch ein Auto aus der GP2 (heute Formel 2) aus den Jahren 2008 bis 2010.

In Sachen Leistung kann sich aber auch der GP2-Bolide sehen lassen. Statte 612 PS bringt der Motor des Formel-Autos auf die Straße und die lässt der unbekannte Fahrer auch aufjaulen. Ob er sich dabei an das Tempolimit gehalten hat, ist jedoch nicht bekannt. Sicher ist nur, dass es nicht der erste Ausflug auf die Autobahn war.

GP2-Bolide auf Autobahn gesichtet – Fahrer droht hohes Bußgeld

Bereits 2019 gab es Berichte und Videos über eine Autobahn-Spritztour des GP2-Boliden. Auch damals war der Fahrer auf der D4 unterwegs. Wie tschechische Medien berichteten, konnte der Besitzer des Rennwagens auch ermittelt werden. Da er aber einen Helm trug, konnte nicht eindeutig geklärt werden, dass dieser auch am Steuer saß.

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Daher entging der 45-Jährige einem Bußgeld in Höhe von Zehntausenden Euro, denn dem Formelwagen fehlt logischerweise eine Straßenzulassung. Auch dieses Mal ermittelt die Polizei wieder, wie RTL berichtet, ob sie dieses Mal mehr Erfolg hat, wird sich zeigen. Nachmachen sollte man diese gefährliche Aktion in keinem Fall.

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