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Garmisch-Partenkirchen: Münchner parkt mit BMW mitten auf Wiese – und bekommt wütende Notiz

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Von: Jasmin Pospiech

Das mildere Wetter lockt viele von uns wieder in die Natur. Staus, Chaos und verstopfte Parkplätze sind die Folgen. Ein Einheimischer hat nun seiner Wut freien Lauf gelassen.

Garmisch-Partenkirchen – Nicht erst seit Corona, wo die Menschen nicht mehr richtig verreisen können, schon davor schien es so, als würde ein ewiger Kampf zwischen Städtern und Einheimischen auf dem Land toben. Letztere sehen es mit Argwohn, dass die Leute aus der Stadt, besonders aus München, an den Wochenenden oder in den Ferien ins Grüne fahren, um dort zu wandern oder spazieren zu gehen.

Garmisch-Partenkirchen: Münchner parkt mit BMW mitten in Wiese – und erhält bitterböse Notiz

Und oftmals kommen die Münchner in solchen Scharen, dass Staus, verstopfte Straßen und überfüllte Berge die Folge sind. Zudem regen sich Einheimische darüber auf, dass oft Müll in der Natur zurückbleibt. Dann schrecken die Landbewohner auch nicht vor Petitionen oder sogar „Denkzetteln“ zurück. So wie bei diesem Auto in Australien, das auf einem Behindertenparkplatz steht und dafür sofort eine wütende Notiz erhält.

So wie zuletzt in Garmisch-Partenkirchen: Von dort aus kann man unter anderem zum Kirchdorf Wamberg wandern, gerade mal 30 Menschen leben dort auf 1.000 Metern Höhe. Und da laut Garmischer Homepage der „Ausblick auf das Wettersteinmassiv mit Alp- und Zugspitze atemberaubend“ sein soll, hat sich wohl ein BMW-Fahrer mit Münchner Kennzeichen gedacht, dass er ja auch mal hinauffahren könnte. (Schnee-Chaos: Porsche-SUV macht bitteren Abflug – bei Sightseeing-Tour auf gesperrter Straße)

Auto mit Münchner Kennzeichen auf Wiese, daneben Notizzettel mit Nachricht.

Ein Auto mit Münchner Kennzeichen parkt in Wamberg. Das Bergdorf ist eigentlich nur wandernd erreichbar. © Screenshot Facebook

Oben angekommen, stellt er in Ermangelung eines Parkplatzes den Wagen einfach in einer Wiese ab. Einem Passanten war das wohl ein Dorn im Auge: Der- oder diejenige heftete einen handgeschriebenen Zettel an die Windschutzscheibe des Münchners, der dann mitsamt Foto vom Wildparker in der Facebook-Gruppe „Du kommst aus Garmisch-Partenkirchen wenn .....“ gepostet worden ist. („Am A* behindert“: Frau findet feige Notiz unterm Scheibenwischer – so wehrt sie sich)

Garmisch-Partenkirchen: Münchner parkt mit BMW mitten in Wiese – „Nicht dein Parkplatz“

Der Brief beginnt demnach mit den Worten „Lieber Münchner Tagestourist“ und weiter wird dem „Eindringling“ klargelegt, dass der Wiesenabschnitt Privatgrund sei und „nicht dein Parkplatz“. Stattdessen gäbe es in der Nähe einen Wanderparkplatz, auf den könne er sich beim nächsten Mal stellen und wie alle anderen eine Parkgebühr zahlen. Oder gleich „im schönen München“ bleiben. Doch auch die Münchner werden untereinander gerne mal zum Gespött, besonders wenn man vergisst, wo man seinen Luxuswagen geparkt hat.

Der Facebook-Post hat einmal mehr für eine rege Diskussion gesorgt, wie Merkur.de berichtet.* Während einige User empfehlen, einfach das Auto der „Auswärtigen“ wieder ins Tal zu schieben oder mit dem Güllefass vorbeizukommen, erinnern andere schließlich daran, dass diese in der Region auch die Tourismus-Branche unterstützen und dass es überall Falschparker gebe, auch mit Garmischer Kennzeichen in München. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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