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Frau verwüstet Supermarkt mit Hyundai Genesis – der Grund ist völlig banal

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Christian Schulz

In Südkorea rast eine Frau mit ihrem Auto mit voller Absicht in einen Supermarkt und wird festgenommen.

Sicherung durchgebrannt: In Pyeongtaek (Südkorea) rast eine Frau mit ihrem Auto mit voller Absicht in einen Supermarkt. © YouTube

Im südkoreanischen Pyeongtaek raste eine Kundin mit ihrem Hyundai Genesis absichtlich in einen kleinen Supermarkt und verwüstete das Geschäft. Der Grund für den Ausraster ist vollkommen banal.

Pyeongtaek (Südkorea) – Was für eine Eskalation: Einen äußerst spektakulären Ausraster leistete sich eine Frau (38) in Pyeongtaek in der südkoreanischen Provinz Gyeonggi, die die Hauptstadt Seoul umgibt. Wie Augenzeugen berichten, fuchtelte sie nach einem Streit mit der Inhaberin eines Mini-Supermarktes wutentbrannt mit einem Golfschläger umher und stieß wüste Drohungen aus. Angeblich ging es bei dem Zwist um verloren gegangene Post. Ein Bild der Tochter der 38-Jährigen sei nicht rechtzeitig für einen Malwettbewerb in der Zentrale der Supermarktkette angekommen.

Danach verließ die aufgebrachte Frau zunächst den Laden und ging zum Parkplatz ihres Hyundai Genesis. Die Besitzer dachten nun, das Schlimmste sei vorüber. Es sollte allerdings noch schlimmer kommen. (Nach Horror-Crash: Frau hat keine Stirn mehr – weil Beine auf Armaturenbrett lagen)

Frau verwüstet Supermarkt mit Hyundai Genesis – der Grund ist völlig banal

Die Frau stieg in ihre schwarze Limousine (Hyundai Genesis) und flippte restlos aus. Ohne Hemmungen steuerte sie das wuchtige Fahrzeug mit voller Absicht direkt durch die Glasfassade des Geschäfts. Dort hinterließ sie ein Bild der Verwüstung – und zerlegte die Inneneinrichtung des Ladens nahezu komplett. Immer wieder fuhr sie mit ihrem Wagen hin und her und war durch nichts zu bremsen. Zum Zeitpunkt ihrer Wahnsinnstat befanden sich in dem Markt neben der 36-jährigen Besitzerin sowohl Kunden als auch Angestellte. Wie durch ein Wunder wurde jedoch niemand schwerer verletzt. (Peinliche Drift-Aktion mit 7er BMW vor McDonald’s – „i glaub, i spinn!“)

Frau rast in Supermarkt: Polizeibeamte überwältigen die 38-Jährige

Als die südkoreanische Polizei am Ort des Geschehens eintraf, war der Supermarkt bereits zerstört. Um eine weitere Amok-Fahrt zu verhindern, blockierten die Polizisten den Hyundai Genesis mit ihren Einsatzfahrzeugen – und forderten die Fahrerin auf, ihr Auto zu verlassen. Nach Angaben der lokalen Polizeibehörde machte die Frau jedoch keinerlei Anstalten, den Anweisungen nachzukommen. Nicht einmal die vorgehaltenen Dienstwaffen der Beamten konnten sie beeindruckten. Im Gegenteil: Die 38-Jährige war derart in Rage, dass sie ihren Wagen mehrmals frontal gegen die geparkten Polizeiautos steuerte. (98 km/h zu schnell: Raser im BMW 7er duelliert sich mit Autobahn-Polizei)

Erst als sie sich nach mehr als zehn Minuten so festgefahren hatte, dass es für ihre Limousine zwischen den umgestürzten Regalen weder vor noch zurück ging, gelang den eingesetzten Polizeibeamten der Zugriff. Gemeinsam stürmten sie auf den Wagen zu, rissen die Türen auf – und konnten die Frau schließlich überwältigen. Sie wurde festgenommen und mit auf den Rücken gefesselten Händen abgeführt. (Nach Streit um Maske: Mann versenkt Auto in Graben)

Frau rast in Supermarkt: Streit hat eine Vorgeschichte

Bei den polizeilichen Ermittlungen zeigte sich, dass die Randale-Fahrerin und die Besitzerin des Supermarktes sich seit etwa drei Jahren kennen. Sie leben sie in derselben Nachbarschaft. Bereits zuvor waren die beiden miteinander in Streit geraten. Wie das südkoreanische Portal segye.com berichtet, war die Fahrerin des Hyundai Genesis in jüngerer Vergangenheit mehrfach in dem Laden gewesen, um sich zu beschweren. Sie wurde von der Besitzerin unter anderem wegen Beleidigung und Störung des Geschäftsverkehrs angezeigt. Jetzt platzte ihr offensichtlich endgültig der Kragen. Wie sich herausstellte, nicht zum ersten Mal. Die Frau leidet offenbar unter einer Impulskontrollstörung und wurde bereits wegen ihrer mentalen Probleme im Krankenhaus behandelt.

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