Am Dacia festgebunden

Frau führt Hund mit Auto Gassi: „Kann die Polizei nichts tun? Ich bin schockiert ...“

Ein Hund ist an der Anhängerkupplung eines Dacia Duster angebunden.
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Diese Szene erbost das Netz: Eine Frau hat ihren Hund zum Gassigehen einfach am Auto angebunden.
  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
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Zwei Videos erregen in den sozialen Medien aktuell großes Aufsehen. Darin ist zu sehen, wie jemand seinen Hund hinten am Auto angebunden hat und auf diese Weise Gassi „geht“.

Montignez (Schweiz) – Für die meisten Hundebesitzer ist so etwas unvorstellbar: In Montignez, einem Schweizer Dorf nahe der französischen Grenze, hat eine Frau ihren Vierbeiner auf sehr unkonventionelle Weise „Gassi geführt“. Anstatt mit dem Hund ganz normal an der Leine spazieren zu gehen, hat sie das Tier einfach an der Anhängerkupplung ihres Dacia Duster festgebunden – und aufs Gas gedrückt. Zwei Videos dieser Aktion, die Tierschützer auf die Barrikaden gehen lässt, machen aktuell in den sozialen Medien die Runde. (Shih-Tzu-Pudel büxt auf Highway aus – „Wow. Er kann fliegen.“)

Frau führt Hund mit Auto Gassi: „Kann die Polizei nichts tun? Ich bin schockiert ...“

Hochgeladen wurden die Videos auf Facebook von einem Mann namens Pascal Nusbaumer (24). Wie das Nachrichtenportal lematin.ch berichtet, war der junge Mann gerade auf dem Weg zu seinen Eltern, als er die Frau mit dem am Dacia angebundenen Hund fahren sah: „Ich habe mich in einem Maisfeld versteckt, um das zweite Video bei ihrer Rückfahrt zu drehen.“ Bei der Frau handelt es sich angeblich um eine deutsche Staatsbürgerin, die auch noch zwei Pferde besitzt und bereits Ärger mit dem Veterinäramt des Kantons hat. „Wenn man den Hund nicht entsprechend Gassi führen kann, dann bittet man um Hilfe“, echauffiert sich der 24-jährige Filmer. (Dieb klaut Auto samt Therapiehündin „Charlotte“ – so herzergreifend war das Wiedersehen)

Hund mit Auto Gassi geführt: Sehr kurze Leine benutzt und den Abgasen ausgesetzt

Was Pascal Nusbaumer außerdem auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass die Frau eine sehr kurze Leine (angeblich 1,5 Meter) benutzt habe und den Hund in den Spiegeln kaum habe sehen können. „Zumindest hätte sie eine Fünf-Meter-Leine nehmen können, die sie durchs Seitenfenster führt.“ Auch dass der Vierbeiner den Abgasen voll ausgesetzt war, regt ihn auf. Wie der 24-Jährige auf Facebook berichtet, habe er sich auch an die Polizei gewandt, die jedoch nichts unternommen habe. (Tausche Land Rover gegen Hund: Kuriose Anzeige im Internet gibt Rätsel auf)

Unter dem Facebook-Post von Pascal Nusbaumer sammeln sich derweil wütende Kommentare über das Verhalten der Frau:

  • „Was für eine Schande, die Frau ist zu faul, ihren Hund spazieren zu führen.“
  • „Es ist traurig, das zu sehen!“
  • „Der Tierschutzverein und der Kantonaltierarzt müssen etwas unternehmen. Inakzeptabel.“
  • „Kann die Polizei nichts tun? Ich bin schockiert ...“
  • „Das ist schrecklich!“
  • „Das muss man melden!“
  • „Bitte Anzeige erstatten“
  • „Sieht so aus, als ob das Gesetz solche Verhaltensweisen erlaubt.“

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