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„Falschparker“ an Superchargern: Mit dieser Technik kämpft Tesla dagegen an

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Auf Ladesäulen-Parkplätzen stehen immer wieder Autos, die dort nicht hingehören – Tesla will an seinen Superchargern nun die „Falschparker“ ausbremsen.

Austin – Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, kochen gerade in den sozialen Medien noch immer schnell die Gemüter hoch. Manchmal äußert sich der Streit zwischen der E-Auto- und der Verbrenner-Fraktion dabei nicht nur in Worten, sondern auch in Taten. Tatsächlich gibt es eine besonders in den USA praktizierte Form der absichtlichen Luftverschmutzung, die sich „Rolling Coal“ nennt. Dabei werden Diesel-Fahrzeuge so modifiziert, dass sie eine besonders „rußhaltige“ Abgaswolke erzeugen. Ziel solcher „Rolling Coal“-Attacken sind bevorzugt E-Fahrzeuge, wie auch eine Tesla-Fahrerin im US-Bundesstaat New York feststellen musste. Aber auch Ladesäulen können Ziel von Angriffen werden, wie diese Ekel-Attacke mit Hackfleisch in München zeigt. Und dann gibt es noch Zeitgenossen, die womöglich mit Fleiß an Ladesäulen parken – und Elektro-Fahrzeuge somit am Laden hindern. Der texanische Elektroautobauer Tesla will aber nun offenbar diesem Verhalten einen Riegel vorschieben.

Ein Tesla hängt in einer Tiefgarage an einem Supercharger (Symbolbild)
Nicht immer kommen Teslas an ihren Supercharger – gelegentlich werde sie von Verbrenner-Fahrzeugen blockiert. (Symbolbild) © Imago/MIS

„Falschparker“ an Superchargern: Mit dieser Technik kämpft Tesla dagegen an

Das Phänomen des Ladesäulen-Blockierens durch Verbrennungsfahrzeuge hat inzwischen in der englischsprachigen Elektro-Community sogar einen eigenen Begriff: „ICEing“. Das hat weder etwas mit dem deutschen Schnellzug, noch mit Kälte zu tun. ICE steht für „Internal Combustion Engine“, zu Deutsch: Verbrennungsmotor. (Cyberquad: Ausverkaufter „Kinder-Tesla“ zu horrenden Preisen auf eBay)

„Falschparker“ an Superchargern: Bodenverriegelungen sollen „Blockierer“ fernhalten

In China scheint das „ICEing“-Phänomen inzwischen ebenfalls verbreitet – weswegen Tesla dort offenbar einen radikalen Ansatz verfolgt, um dem Treiben Einhalt zu gebieten. Dort werden vermehrt Bodenverriegelungen, sogenannte Parkbügel, eingesetzt, um „Falschparker“ von den Ladesäulen fernzuhalten, wie das Portal „Electrek“ berichtet. Bislang war dabei allerdings das Problem, dass die Tesla-Fahrer mit einer Drittanbieter-App einen QR-Code scannen mussten, um die Verriegelung zu lösen. Doch das hat sich nun geändert. (Geld verdienen mit Elektroauto: Tesla-Trick funktioniert für jeden)

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Laut dem Portal hat Tesla in China seine Mobile-App mit einem Update so modifiziert, dass sich die Bodensperren direkt aus der App heraus entriegeln lassen. Die Modifikation erleichtert die Bedienung natürlich enorm. Unklar ist bislang, ob der von Elon Musk (50) gelenkte Elektroautobauer das System auch auf andere Märkte ausrollen will.

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