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Elon Musk besucht Deutschland: Der Tesla-CEO mischt sogar beim Corona-Impfstoff mit

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Von: Arne Roller

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Das deutsche Unternehmen CureVac arbeitet an der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs. Tesla-Chef Elon Musk will das Unternehmen dabei unterstützen und besucht unter anderem die Firmenzentrale in Tübingen.

Tübingen/Grünheide – Seit Anfang 2020 baut Tesla im brandenburgischen Grünheide an der Gigafactory. Ab Sommer nächsten Jahres will Tesla hier zunächst das Model Y für Europa bauen. Der US-Elektroautobauer möchte in Grünheide rund 500.000 Fahrzeuge im Jahr produzieren. 12.000 Arbeitsplätze sollen so entstehen. Noch hat Tesla nicht alle umweltrechtlichen Genehmigungen für das Projekt durch das Land Brandenburg erhalten, die wichtigsten hat man aber zusammen. Und auch die ersten Fundamente sowie Rohbau-Teile und Dächer stehen teilweise schon. (Tesla-Chef Elon Musk: Wird er der reichste Mensch der Welt?)

Elon Musk wird auf seinem Deutschlandtrip auf jeden Fall seine neue Fabrik besuchen. Weiterer Anlaufpunkt ist Tübingen, wo das Pharmazie- und Biotechnologieunternehmen CureVac am Corona-Impstoff forscht. Kürzlich hat die Bundesregierung angekündigt, sich mit 300 Millionen Euro an dem Unternehmen zu beteiligen. Und die EU sicherte sich bereits eine Kaufoption für 405 Millionen Dosen eines potenzielles Impfstoffs. (Vielsagender Tweet des Tesla-CEO: Baut Elon Musk bald diese Verkehrsmittel?)

Tesla
SitzPalo Alto, Kalifornien (USA)
Gründung2003
CEOElon Musk
Bekannte ModelleModel S, Model 3, Model X, Model Y
Verkaufte Fahrzeuge 2019368.000

Auf Twitter schrieb Elon Musk: „Tesla baut als Nebenprojekt RNA-Microfabriken für CureVac und möglicherweise auch andere.“ RNA ist die Abkürzung für Ribonukleinsäure, also diejenige Verbindung, aus der alle Zellen bestehen. Den Zellbotenstoff mRNA – das m steht hier für „Messenger“ (mRNA ist also die sogenannte Boten-RNA) – will CureVac in mobilen, automatisierten Produktionseinheiten herstellen. Laut Elon Musk können solche „RNA-Drucker potenziell für Impfstoffe und andere Heilmittel in verschiedenen Bereichen hilfreich sein“:

Tesla: Deutsche Tochterfirma könnte CureVac helfen

Teslas deutsche Tochterfirma Tesla Grohmann Automation, ein Maschinenbau-Unternehmen aus Prüm in Rheinland-Pfalz, das Elon Musk bei seiner Ankunft in Deutschland als Erstes besuchte, könnte bei „RNA-Microfabriken“ eine große Rolle spielen. (Tesla Roadster: Dank Raketenantrieb in unter 1,9 Sekunden von null auf 60 Meilen!)

Bereits Montagabend hob Elon Musk mit seiner Gulfstream G650ER aus Los Angeles in Richtung Deutschland ab. Seine Maschine landete zunächst in Rheinland-Pfalz in der Nähe von Tesla Grohmann Automation. Für Dienstag steht ein Termin bei CureVac an. Am Mittwoch dürfte es dann nach Brandenburg zur Gigafactory gehen.

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