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Fußballstar Cristiano Ronaldo: Ist dieser Bolide sein neuer Hypersportwagen?

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Sebastian Oppenheimer

Einen Bugatti Chiron hat Fußballstar Cristiano Ronaldo schon in seinem Nobel-Fuhrpark – doch der könnte nun um ein noch viel exklusiveres Modell erweitert werden.

Molsheim – Der eine ist froh, wenn er sich überhaupt ein Auto leisten kann, für den anderen ist selbst ein Porsche zu gewöhnlich. Für Letztgenannte muss es dann schon ein McLaren, ein Rolls-Royce oder gar ein Bugatti sein. Doch es gibt eine extrem rare Spezies an Autofans mit genügend Kleingeld auf dem Konto, der selbst ein „normales“ Auto dieser Nobelmarken nicht genug ist. Und für exakt diesen Fall haben die Luxusauto-Hersteller Kleinserien im Angebot, bei denen ein Exemplar schnell mehrere Millionen Euro kosten kann. Und genau so ein Auto soll sich nun Fußball-Megastar Cristiano Ronaldo (35, Juventus Turin) gegönnt haben.

Cristiano Ronaldo: Hat er sich diesen seltenen Hypersportwagen gekauft?

Die Rede ist von einem Bugatti Centodieci. Laut der für gewöhnlich gut unterrichteten italienischen Zeitung „Corriere della Sera“ hat sich Cristiano Ronaldo das extrem exklusive Gefährt zum Gewinn der italienischen Meisterschaft geleistet. Das Fahrzeug ist eine Hommage an den legendären Bugatti EB 110 (Centodieci ist italienisch für einhundertzehn) – den letzten Serien-Bugatti, der vor der Übernahme der Marke durch den Volkswagen-Konzern in den 1990er-Jahren entstand. Befeuert wird der Bugatti Centodieci von einem 8,0-Liter-W16-Motor mit einer Leistung von unglaublichen 1.176 kW (1.600 PS). Von 0 auf 100 km/h sprintet der Hypersportwagen (Wenn der Preis ein Geheimnis ist: Das sind die exklusivsten Modelle der Nobelmarken) laut Hersteller in 2,4 Sekunden, auf 200 km/h in 6,1 Sekunden und die 300-km/h-Marke ist nach 13,1 Sekunden geknackt. Bei 380 Sachen wird dann elektronisch abgeregelt.

Ein weißer Bugatti Centodieci.

Extrem selten, extrem teuer: der Bugatti Centodieci. © Bugatti

Bugatti Centodieci: Nur zehn Exemplare werden überhaupt gebaut

Lediglich zehn Exemplare des Bugatti Centodieci sollen in Molsheim gebaut werden. Damit ist das Modell noch einmal exklusiver als der Bugatti Chiron, der auf 500 Stück limitiert ist, und sogar seltener als der Bugatti Divo (Video: Seltener Bugatti Divo ballert über den Nürburgring – und das ist der Grund), der immerhin 40-mal gebaut werden soll. Und je exklusiver ein Auto ist, desto höher ist auch der Preis – zumindest in diesem Fall: Acht Millionen Euro kostet der Nobel-Bolide vor Steuern, addiert man die noch hinzu, dürften knapp zehn Millionen Euro fällig werden. Für den mehrfachen Weltfußballer Cristiano Ronaldo, der laut Forbes allein dieses Jahr ca. 90 Millionen Euro verdienen wird, vermutlich aber kein Problem.

Cristiano Ronaldo
BerufProfi-Fußballer
Alter35
GeburtsortFunchal (Madeira)
NationalitätPortugiese
Aktueller Verein:Juventus Turin (seit 2018)
Champions-League-Sieger2008, 2014, 2016, 2017, 2018
Europameister2016
FIFA-Weltfußballer des Jahres2008, 2016, 2017

Einen Bugatti Chiron besitzt Cristiano Ronaldo bereits

Und was bekommt der finanziell gut ausgestattete Bugatti-Centodieci-Kunde (Extrem teuer – und oft extrem überflüssig: die kuriosesten Extras in Luxusautos) außer einem extravaganten Design und jeder Menge Motorpower? Im Vergleich zum Bugatti Chiron ist der Centodieci 20 Kilogramm leichter. Das liegt unter anderem an einem Leichtbau-Scheibenwischer (!) und Stabilisatoren aus Carbon. So kommt der Centodieci auf ein Leistungsgewicht von 1,13 Kilogramm pro PS. „Durch die Mehrleistung und das niedrigere Gewicht verbessert sich nochmals die Performance – für eine noch bessere Beschleunigung für hohe Geschwindigkeiten“, betont Bugatti-Chef Stephan Winkelmann. Einen Bugatti Chiron besitzt Cristiano Ronaldo wie gesagt bereits.

Wir haben bei Bugatti angefragt, ob das Unternehmen den Kauf eines Bugatti Centodieci durch den Fußballstar bestätigen kann: Man teile „keine Kundennamen mit, da wir deren Privatsphäre respektieren“, schreibt uns eine Bugatti-Sprecherin. Immerhin ist zu erfahren, dass die meisten Modelle zu den Kunden nach Hause geliefert werden. Doch wenn es der Käufer wünsche, sei natürlich auch eine Selbstabholung möglich.

Wer jetzt beim Lesen Lust auf einen Bugatti Centodieci bekommen hat – und gleichzeitig über knapp zehn Millionen Euro auf dem Konto verfügt –, den müssen wir an dieser Stelle leider enttäuschen: Alle zehn Exemplare des Boliden sind laut Bugatti bereits verkauft. Allerdings müssen sich die Kunden – also wohl auch Cristiano Ronaldo – noch gedulden: Die ersten Fahrzeuge werden frühestens Mitte 2021 ausgeliefert.

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