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122 nagelneue Corvette C8 warten auf Verschrottung – das steckt dahinter

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Im US-Bundesstaat Kentucky warten aktuell 122 brandneue Corvette C8 auf ihre letzte Reise – und zwar in die Schrottpresse. Schuld ist eine Laune der Natur.

Bowling Green (USA) – Wenn ein Neuwagen fertig produziert ist, dann wird er in der Regel erst einmal auf dem Produktionsgelände kurz zwischen geparkt – danach geht es dann beispielsweise per Zug oder Lkw auf die Reise zu den Händlern. 122 Corvettes der neuesten Generation C8 wird dieser Weg allerdings verwehrt bleiben. Ihre letzte Reise hat ein ganz anderes Ziel: die Schrottpresse.

Demontierte Corvette C8 stehen auf einer Parkfläche
Diese zum Teil demontierten Corvette C8 warten angeblich auf ihre Verschrottung. © Facebook (Kornel J Werner)

122 nagelneue Corvette C8 warten auf Verschrottung – das steckt dahinter

Grund für die Verschrottungsaktion ist ein Tornado. Ein extremer Sturm hatte das Corvette-Werk in Bowling Green im US-Bundesstaat Kentucky schlimm erwischt. Wie das Portal „Carbuzz“ berichtet, musste die Fabrik sogar einige Tage schließen, damit man dort aufräumen und notwendige Reparaturen durchführen konnte. Inzwischen läuft die Produktion aber wieder. (Maserati zerquetscht Corvette C8 auf Autotransporter: „Das tut weh“)

Trotzdem ist durch den Tornado ein schwerer finanzieller Schaden entstanden. Denn es wurden 122 brandneue Corvette C8 – die erste Generation des Sportwagens mit einem Mittelmotor – durch das Unwetter derart beschädigt, dass eine Reparatur nicht möglich ist, beziehungsweise nicht lohnt. Deswegen werden die fabrikneuen Fahrzeuge nun verschrottet. Besonders bitter für alle Corvette-Fans: Erst kürzlich war ein ganzer Transporter mit Corvette C8 in Flammen aufgegangen.

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122 nagelneue Corvette C8 warten auf Verschrottung – Autos zum Teil zerlegt

Solche Aktionen machen Hersteller meistens ungern publik – doch nun sind auf Facebook Fotos von den automobilen „Todeskandidaten“ aufgetaucht. Wie die Bilder zeigen, fehlen schon zahlreiche Verkleidungsteile und auch die kompletten Türen. Laut „Carbuzz“ wurden die Fahrzeuge von Mitarbeitern zerlegt – möglicherweise, um noch brauchbare Teile zur Seite zu legen.

Für die Corvette-Fabrik bedeutet der Schaden einen erheblichen Mehraufwand: Schließlich müssen die Fahrzeuge ja erneut produziert werden. In die Röhre schauen aber vor allem die Kunden: Die Käufer der 122 Sportwagen werden nun noch eine Weile auf ihr neues Fahrzeug warten müssen.

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