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Serienversion des BMW i4 lässt Netz schäumen – nicht nur wegen des Grills

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Von: Sebastian Oppenheimer

BMW hat erstmals die ungetarnte Serienversion seines i4 gezeigt. Die Reaktionen auf das Design sind wenig schmeichelhaft – doch nicht allein der Grill ist schuld daran.

München – Die Enthüllung offenbarte kein wirklich großes Geheimnis: Schon die Studie BMW Concept i4 zeigte, wohin beim Serienmodell die Design-Reise geht. Dass der Münchner Stromer ohne die mittlerweile als „Hasenzahngrill“ oder „Biberzähne“ verspottete Riesen-Niere im Hochformat in Produktion geht, war nicht zu erwarten. Und so kam es auch. Ansonsten wurde das nun vorgestellte Serienmodell im Vergleich zur Studie leicht entschärft: Die Außenspiegel wuchsen in den Abmessungen, die Scheinwerfer verloren an Aggressivität – doch leider hat auch die wenig ansehnliche Querfuge auf der Motorhaube ihren Weg in die Produktionsversion des batteriebetriebenen Ablegers der Münchner Mittelklasse-Baureihe gefunden. Im Netz zeigen sich viele Fans beim Anblick des neuen BMW i4 entsetzt – und das nicht nur wegen des umstrittenen Grills. (BMW-Chefdesigner van Hooydonk zu massiver Kritik: Kommentare „können ziemlich brutal sein“)

Ein BMW i4

Der BMW i4 trägt den wenig beliebten „Hasenzahngrill“ mit blauer Umrandung. © BMW / Fabian Kirchbauer

Serienversion des BMW i4 entsetzt das Netz – nicht nur wegen des Grills

Die Münchner drücken bei der E-Mobilität aufs Tempo: Die Serienversion des BMW i4 war auf der Jahrespressekonferenz vorgestellt worden – früher als von vielen erwartet. Vermutlich kommt die Elektro-Limousine noch 2021 in den Handel. BMW-Chef Oliver Zipse erklärte, den Start um drei Monate vorziehen zu wollen – was auf den Spätsommer oder zumindest Herbst hindeutet. (BMW-Boss Oliver Zipse macht Elon Musk knallharte Kampfansage an: „Es wird nicht einfach für Tesla“)

Zwar hatten die Bayern mit dem BMW i3 früher als viele andere Hersteller ein reines E-Auto im Angebot – doch dann war BMW in Sachen E-Mobilität massiv auf die Bremse getreten. Jetzt, da viele andere längst mit Vollgas auf den Tesla-Zug aufspringen, drängt offenbar die Zeit. (Früherer BMW-Designer ätzt über neuen iX: „Auto, das seine Seele verloren hat“)

Optisch orientiert sich der BMW i4 stark am Verbrenner-Modell BMW 4er Gran Coupe. Obwohl das Elektrofahrzeug keine Motorkühlung mehr braucht, halten die Münchner am Mega-Grill fest, dessen Umrandung – zumindest auf den ersten veröffentlichten Fotos – eine blaue Akzentfarbe trägt. Auch an der Fahrzeugflanke und am Heck zogen die Designer blaue Linien. Ob es sich dabei um ein Extra handelt oder ob auch das Basismodell den blauen Zierrat trägt, ist bislang nicht bekannt. Im Innenraum wartet auf den Besitzer ein konkaves Curved-Display, das die analogen Instrumente im Cockpit ersetzt und sich bis über die Mittelkonsole zieht. (Neues BMW iDrive: Zuerst in iX und i4 – beim Bedienen müssen alle umdenken)

Ein BMW i4

Die wenig ansehnliche Fuge auf der Motorhaube trägt auch der BMW i4 – viele Fans stören sich zudem an den Felgen. © BMW / Fabian Kirchbauer

Serienversion des BMW i4 entsetzt das Netz – „Wie konnte es so weit kommen?“

Zu den technischen Daten des BMW i4 haben die Münchner zumindest ein paar Details des Topmodells genannt: Es wartet mit einer Leistung von 390 kW (530 PS) auf und sprintet in 4 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Den Strom liefert eine 80 kWh großen Batterie, die Reichweiten von bis zu 590 Kilometern ermöglichen soll. (BMW M4: Tuner hat Lösung für umstrittene Niere – „wird gehen wie Freibier“)

In den sozialen Medien prasselten auf BMW in Folge der Veröffentlichung der Bilder der i4-Serienversion wieder mal extrem viele Reaktionen ein. Nicht jedem missfällt das neue Design, manche finden es sogar schön. Wiederum andere glauben, dass man sich mit der Zeit daran gewöhnt. Doch ein sehr großer Teil der Kommentare zum BMW i4 fällt alles anderes als positiv aus. Hier einige Beispiele von Facebook:

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