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Autoschrauber tauscht Fahrersitz gegen Bierkiste und gibt Gas: „Hopfen und Malz verloren“

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Von: Jasmin Farah

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Mal eben mit dem Auto von daheim zur Werkstatt? Das dachte sich jetzt auch ein Autoschrauber. Dumm nur, dass der Wagen keinen Fahrersitz hatte und die Polizei zur Stelle war.

Reichraming – Was tun, wenn man keine Sitze mehr im Auto hat? Klar, man sucht sich eine Alternative. Zumindest für die vier Kilometer, die man von seiner Wohnung zur Werkstatt benötigt. Ein Autoschrauber aus Oberösterreich hat also die glorreiche Idee, sich statt eines Sitzes eine Bierkiste reinzustellen, und fährt damit los.

Autobastler fährt auf Bierkiste durch die Gegend: „Hopfen und Malz verloren“

Doch weit kommt er nicht – prompt hält ihn eine Polizeistreife an. Sehr zum Leidwesen des 59-Jährigen. Denn nun hagelt es nicht nur Anzeigen, sondern es droht auch ein saftiges Bußgeld. Schließlich hat die Polizei nicht nur den „Notsitz“ zu beanstanden, sondern auch die Tatsache, dass der 20 Jahre alte Audi A6 Avant weder Prüfplakette noch Nummernschilder, Stoßstangen oder Radkästen montiert hatte. Zudem soll der Autobastler sogar die Türverkleidungen abgeschraubt haben. Auch ein YouTuber hat sich jetzt gedacht, sein Auto mit einem Alltagsgegenstand ausstatten zu können – und hat seine Corvette mit Suppennudeln „repariert“.

Zum Beweis hat die Polizei vom Inneren des Wagens ein Foto gemacht und auf Facebook gepostet. Darauf zu sehen: eine Bierkiste der Marke „Zipfer“. Dagegen war dieser Audi so „vorbildlich gesichert“, dass die Polizei auf Facebook rein gar nichts beanstanden konnte.

Die Polizei Oberösterreich kann nicht anders und begeistert unter dem Post mit lustigen Wortspielen. Demnach schreibt sie launig, dass „bei diesem ‚Urtypen’ Hopfen und Malz verloren“ seien. Schließlich sei er „angezipft“ (österreichisch für „genervt“) gewesen, „weil sein Auto bei einer Verkehrskontrolle für ziemlich leer, aber nicht gut befunden wurde.“ Dagegen hat sich ein US-Physiker kürzlich ein eigenen Lamborghini Aventador gebaut – für gerade mal 20.000 Dollar.

Autobastler fährt auf Bierkiste durch die Gegend: Bei Polizeikontrolle einkassiert

Ein ermittelnder Beamter von der Polizeiinspektion Großraming hat dann doch noch Mitleid mit dem Autobastler und erklärt: „Der Bastler hat einfach Pech gehabt, dass wir gerade vorbeigekommen sind. Er hat’s einfach riskiert, dass er die vier Kilometer zwischen seinem Haus und der Werkstatt unbehelligt zurücklegen kann“, zitiert ihn die Kronen Zeitung. Auch hierzulande hat ein Mann an seinem Audi illegal herumgeschraubt – und wurde gleich von der Polizei einkassiert

Auch die Facebook-Follower können sich in den Kommentaren dank der witzigen Wortspiele kaum einkriegen und machen munter mit. Doch bei einem sind sie alle sicher: Noch besser wäre es gewesen, wenn die Bierkiste voll gewesen wäre ... Auch dieser BMW ist eigentlich ein Totalschaden, dennoch darf er immer noch fahren. Wie das geht, berichtet tz.de.* *tz.de ist Teil des Ippen Digital-Netzwerks.

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