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Autofahrer bekommt saftiges Knöllchen – weil sein Fenster ...

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Von: Jasmin Pospiech

Ein Autofahrer kann es nicht glauben, als er zu seinem geparkten Wagen zurückkehrt: Er hat einen Strafzettel wegen eines Vergehens erhalten, von dem er nicht einmal wusste, dass es verboten ist.

North Bondi (Sydney) – Falschparker, Raser und Verkehrssünder: Streifenpolizisten haben auf der Straße schon viel gesehen – und ebenso viele Strafzettel verteilt. Doch in diesem Fall stellt sich die Frage, ob die Beamten nicht ein wenig übers Ziel hinausgeschossen sind. Was ist passiert?

Ein Autofahrer, der im australischen North Bondi in der Nähe von Sydney geparkt hat, beschwert sich jetzt via Facebook. Angeblich hat er seinen Wagen vorschriftsmäßig abgestellt und geparkt, dennoch hat er ein saftiges Knöllchen über 75 Euro bekommen. Der Grund hierfür: Er hat ein oder mehrere Fenster offen stehen lassen! „Lasst euer Autofenster ja nicht versehentlich offen in Bondi“, warnt er jetzt wütend in seinem Post, das auf der sozialen Plattform gerade viral geht. Ebenfalls absurd klingt der Grund, warum eine Mutter ebenfalls einen Strafzettel erhalten hat, obwohl sie auf dem Mutter-Kind-Parkplatz steht.*

Zudem schreibt der Autobesitzer betroffen, dass er gar nicht gewusst habe, dass es überhaupt ein Vergehen ist, wenn das Fenster nur ein paar Zentimeter weit offen steht. Doch weil „die Fenster nicht sicher abgeschlossen“ waren, hat er das saftige Knöllchen erhalten, wie die NSW Police Force auf der Mitteilung als Grund angibt. Auch diese Frau hätte nicht gedacht, dass sie ein sattes Bußgeld erhält, als sie einen Zigarettenstummel aus dem Autofenster wirft.

Auch andere User sind angesichts dessen vollkommen baff. Einer meint: „Das ist doch ein Witz!“ Ein anderer kommentiert ebenfalls: „Ich wusste gar nicht, dass das ein Vergehen ist.“ Ein weiterer schreibt schließlich: „Das ist so typisch Sydney.“ Doch einige zeigen sich auch aufgebracht und finden das Ganze einfach nur „dumm“: „Bezahl es nicht und geh vor Gericht“, rät einer. Ein Letzter schließt: „Es ist solch ein absurder Strafzettel. Umsatzsteigerung in ihrer reinsten Form.“ Aber: Diese Ordnungswidrigkeit gibt es auch bei uns, denn laut Straßenverkehrsordnung (StVO) müssen geparkte Fahrzeuge gegen unbefugte Nutzung gesichert werden und dazu zählt u. a. das Schließen der Fenster. Eine Frau ist sogar vor Gericht gezogen, nachdem sie ein Knöllchen hat, weil sie angeblich mit dem Handy hinterm Steuer saß. *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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