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Aston Martin freut sich auf Sebastian Vettel: Neuer Dienstwagen mit Geheimbotschaft

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Von: Arne Roller

Sebastian Vettel (33) wechselt zur Formel-1-Saison 2021 von Ferrari zu Aston Martin. Sein neuer Dienstwagen steht schon für ihn bereit – mit einer besonderen Botschaft.

Silverstone (England) – Seit 2015 fährt Sebastian Vettel schon für Ferrari. In dieser Zeit konnte er in den roten Rennern der Scuderia zwar 14 Siege, aber keinen Weltmeistertitel einfahren. Zuletzt schien das Tischtuch zwischen dem Team und dem ehemaligen Weltmeister zerschnitten zu sein – eine Trennung war absehbar. Und so kam es wenig überraschend, als Rennstall Racing Point jetzt offiziell bekanntgab, dass Vettel ab 2021 für das Team fährt, das ab der nächsten Saison den Namen Aston Martin trägt.

Aston Martin
SitzGaydon (England)
Gründung1913
CEOTobias Moers
Bekannte ModelleVantage, DB5, DBS, Lagonda, DB11, DB9
Verkaufte Fahrzeuge 20192.422

„Ich bin sehr stolz darauf, jetzt sagen zu können, dass ich 2021 Aston-Martin-Fahrer sein werde“, freut sich auch Vettel. „Für mich ist das ein neues Abenteuer mit einem wahrlich legendären Automobilhersteller. Ich bin beeindruckt von den Ergebnissen, die das Team dieses Jahr erreicht hat, und davon überzeugt, dass die Zukunft sogar noch besser aussieht.“ (Sportwagen: Die Fahrzeugklasse und die günstigsten Modelle zum Kaufen, Leasen oder Mieten)

Vettels Wechsel zu Aston Martin: Neuer Dienstwagen mit versteckter Botschaft

Aston Martin – das Team, das aktuell noch Racing Point heißt, postete jetzt schon Fotos von Vettels zukünftigem Dienstwagen abseits der Rennstrecke:

Der Clou am schicken, 510 PS starken Vantage (ab 185.000 Euro, 685 Newtonmeter maximales Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit 314 km/h, 0-100 in 4,1 s) ist das personalisierte Nummernschild. „5EB AM F1“ steht dort geschrieben. Die 5 ist Vettels Startnummer, kann aber auch als „S“ gelesen werden und so entsteht mit „Seb“ die Kurzform für Sebastian. Zusammen liest sich das Nummernschild also „Sebastian Aston Martin Formel 1“. Eine schöne Geste von Aston Martin, die Sebastian Vettel sicher freuen wird. (Aston Martin: Limitierte Sondermodelle im James-Bond-Look)

Aston Martin: Rückkehr in die Formel 1 nach 60 Jahren

Aston Martin kehrt zur nächsten Saison erstmals seit 1960 mit einem eigenen Team zurück in die Formel 1. Aktuell ist man Namenspate im Team Red Bull Racing. Der Motor im Formel 1-Boliden von Red Bull kommt allerdings von Honda. Auch das sich neu formierende Aston-Martin-Team will in der kommenden Saison Fremdmotoren nutzen, nämlich von Mercedes-Benz. (Fahren wie James Bond: Welche verrückten Gadgets dieser DB5-Nachbau von Aston Martin an Bord hat)

Treibende Finanzkraft für den Einstieg in die Formel 1 ist der kanadische Unternehmer Lawrence Stroll (61). Der Milliardär hatte zuvor eine erhebliche Summe in den Aston-Martin-Konzern gepumpt und ist dort Aufsichtsratsvorsitzender („Executive Chairman“). Lawrence Strolls Sohn Lance Stroll (21) ist zudem Fahrer bei Racing Point. Er bleibt im Rennstall und fährt damit ab der nächsten Saison zusammen mit Sebastian Vettel für das Aston-Martin-Team.

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