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Russischer Raketenhersteller plant E-SUV – erste Details bekannt

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Von: Simon Mones

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Immer mehr Unternehmen bringen Elektroautos auf den Markt. Auch ein russischer Raketenhersteller will künftig Stromer bauen.

Moskau – Das Elektroauto liegt im Trend und immer mehr Hersteller springen auf den Zug auf. Doch längst sind es nicht mehr nur die klassischen Automobilhersteller, die Stromer auf den Markt bringen, auch Start-ups oder Smartphone-Hersteller wie Apple probieren ihr Glück. Und auch die Rüstungsindustrie hat den Trend für sich entdeckt.

Bereits im Sommer hatte Almaz-Antey seine NEVA-Plattform vorgestellt. Wie das Elektroauto aussehen soll, das auf ihr basiert, verriet Almaz-Antey damals ebenso wenig wie den Namen. Inzwischen sind jedoch Bilder aufgetaucht, die bei der russischen Patentbehörde FIPS eingereicht wurden. (Deutschlands Weg zur Elektromobilität: Wo viele Ladepunkte fehlen und woran es noch hapert)

Russischer Raketenhersteller plant E-SUV – erste Details bekannt

Die Entwürfe zeigen das E-SUV von vorne und hinten. Optisch wirkt das Elektroauto des russischen Raketenherstellers recht unscheinbar. Das Design ist zwar kantig, dabei jedoch minimalistisch gehalten. Ganz anders sieht es aus, wenn es um die technischen Details geht. (Rivian will wachsen: Milliarden-Investition in Expansionspläne)

Das Elektro-SUV von Almaz-Antey als Rendering.
So könnte das Elektro-SUV von Almaz-Antey aussehen. © Federal Service for Intellectual Property/Almaz-Antey

Die NEVA-Plattform sieht demnach an beiden Achsen Elektromotoren vor. Die Systemleistung soll laut dem russischen Raketenhersteller bei 320 kW (circa 435 PS) liegen. Der verbaute 90-kWh-Akku soll zudem eine Reichweite von 400 Kilometern ermöglichen, wie insideevs.de berichtet. (Elektroauto oder Verbrenner: Verkehrswende hat in den Köpfen bereits begonnen)

Russischer Raketenhersteller plant E-SUV – auch als Plug-in-Hybrid

Bereits bekannt war, dass die Plattform 4,30 Meter lang ist und der Radstand 2,90 Meter beträgt. Sie soll sich für SUV, „Light Trucks“ und autonome Fahrzeuge für Fracht und Passagiere eignen. Neben der rein elektrischen Version ermöglicht die NEVA-Plattform auch einen Plug-in-Hybriden. (Elektroauto-Boom: Hier gibt es die meisten Stromer)

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An der Systemleistung ändert sich dabei nichts. Und auch die verbaute Batterie ist kaum kleiner als beim reinen Stromer. So soll laut insideevs.ru ein 70-kWh-Akku verbaut werden. Die Reichweite soll dann 810 Kilometern betragen. Bis der E-SUV auf den Markt kommt, dauert es jedoch noch etwas, bislang handelt es sich lediglich um ein experimentelles Projekt.

Dass es Almaz-Antey mit dem Projekt jedoch ernst meint, zeigt die Reaktion auf den „Foto-Leak“. So gab der russische Raketenhersteller weitere Details bekannt und veröffentliche einige Bilder, auf denen teilweise der Schriftzug „ENEVA“ zu lesen ist. Dabei könnte es sich um den Namen des E-SUVs handeln.

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