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Riesen-Rückruf bei Opel: 572.000 Modelle müssen in die Werkstatt

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Von: Sebastian Oppenheimer

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Die Stellantis-Tochter Opel muss knapp 572.000 Fahrzeuge zurückrufen – Grund sind mögliche Korrosionsschäden an den hinteren Spurstangen.

Rüsselsheim – Zahlreiche Opel-Fahrer könnten in der nächsten Zeit Post vom Hersteller bekommen – Hintergrund ist ein Problem, das bei weltweit mehr als 570.000 Fahrzeugen auftreten könnte. Betroffen ist das Modell Insignia der Baujahre 2007 bis 2013. (Rückruf für e.GO Life: Mini-Stromer muss schon in die Werkstatt)

Riesen-Rückruf bei Opel: 572.000 Modelle müssen in die Werkstatt

Das Problem: Aufgrund von Rost können die Spurstangen an der Hinterachse brechen, dadurch kann die Fahrstabilität eingeschränkt werden. Deshalb müssen betroffene Insignia-Besitzer ihren Wagen in der Werkstatt vorführen, dort werden die entsprechenden Teile auf Korrosion überprüft. Auch bei Mercedes gab es kürzlich einen großen Rückruf wegen drohender Brandgefahr.

Fahraufnahme eines Opel Insignia
Gefahr durch Rostschäden: Opel ruft mehr als 570.000 Insignia-Modelle der Baujahre 2007 bis 2013 zurück. © Opel

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Riesen-Rückruf bei Opel: Überprüfung von 572.000 Insignia der ersten Generation

Der Opel Insignia ist ein Mittelklasse-Modell des Rüsselsheimer Autobauers, das 2008 die Modelle Vectra C und Signum ablöste. Bei dem vom Rückruf betroffenen Modell handelt es sich um die erste Generation (Insignia A), die von 2008 bis 2017 auf der gleichen GM-Plattform wie der Chevrolet Malibu und der Saab 9-5 II gebaut wurde. Das Fahrzeug wurde in drei Karosserievarianten angeboten: als viertürige Stufenheck und als fünftürige Schräghecklimousine sowie als Kombi. 2017 kam der Nachfolger, der Opel Insignia B (hier geht’s zum Fahrbericht) auf den Markt, der nicht mehr als Stufenhecklimousine angeboten wird. (Neuer Opel Astra Sports Tourer: Schicker Kombi mit viel Platz)

Riesen-Rückruf bei Opel: In Deutschland knapp 113.000 Fahrzeuge betroffen

Laut dem Rückruf des Kraftfahrtbundesamts (KBA) mit der Nummer 011476 sind in Deutschland vermutlich knapp 113.000 Fahrzeuge der Baureihe Opel Insignia A betroffen – weltweit knapp 572.000. Wie das KBA berichtet, sind bislang zehn Fälle bekannt, in denen die Spurstangen gebrochen waren, in weiteren drei Fällen waren Risse diagnostiziert worden. Unfälle mit Sach- oder gar Personenschäden sind bislang nicht bekannt. Wie der ADAC berichtet, dauert die für den Kunden kostenlose Überprüfung in der Werkstatt im Normalfall nur rund zehn Minuten. Ist der Tausch der hinteren Spurstangen dann tatsächlich erforderlich, dauere der Aufenthalt rund eineinhalb Stunden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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