1. 24auto
  2. News

Rassismus beim Autoverkauf: Mann will keine Ausländer

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Fabian Ibelherr

Skandal-Anzeige aus der Steiermark: Ein Österreicher will sein SUV Audi Q7 verkaufen. Doch was er im Beschreibungstext von sich gibt, ist ziemlich rassistisch.

Steiermark (Österreich) – Der österreichische Verkäufer macht sich herzlich wenig Gedanken darum, ob er sein Audi-SUV auf politisch korrekte Weise online inseriert und sorgt mit der Artikelbeschreibung seiner Anzeige für viel Wirbel und Entrüstung bei den Besuchern der Verkaufs-Plattform „Willhaben.at“. Mit fremdenfeindlichen und von Vorurteilen durchzogenen Aussagen erhitzt der Audi-Anbieter die Gemüter. Was er von sich gibt, ist kaum zu glauben. (Polizist mit Hass auf Chef rammt dessen Mercedes SL – dann holt er den Vorschlaghammer)

Rassismus beim Autoverkauf: Mann akzeptiert nur Österreicher

Der Mann bietet seinen knapp acht Jahre alten Audi Q7 für 21.900 Euro an. Trotz des vergleichsweise hohen Kilometerstandes von 199.000 soll das SUV in gutem Zustand sein. Sachkundige erkennen beim Betrachten des Inserats jedoch schnell die versteckten Nachteile: Vergleichbare Angebote wie die des Audi Q7 sind im Internet nämlich bereits für wesentlich weniger hohe Preise inseriert. Zudem behandeln andere Audi-Anbieter ihre mögliche Kundschaft sicherlich toleranter. (Baby shoppt bei Tesla – und bestellt teures Upgrade für Model X)

Der silbergraue Audi Q7 des Österreichers auf einer Wiese, dazu seine rassistische Verkaufsanzeige
Über den Verkaufspreis seines Audi Q7 will ein Österreicher verhandeln – allerdings nicht mit jedem. © Willhaben.at

Rassismus beim Autoverkauf: Mann ätzt gegen Ausländer

Preislich lässt der fremdenfeindliche Verkäufer wohl mit sich reden, wie aus dem Angebot hervorgeht. Bei einem Thema allerdings versteht der Steirer keinen Spaß und zieht seine Grenzen im wahrsten Sinne des Wortes eng. Mit der Textpassage „Kein Verkauf an Neuösterreicher und der Selben“ überrascht der Audi-Verkäufer in der Beschreibung. Weiter spielt er auf klischeehafte Vorurteile in Bezug auf Preisverhandlungen an – und imitiert boshaft im von ihm unterstellten Ausländer-Akzent: „Was is letzte Preis, sahle 10.000.“ Kein schlechter Scherz – sondern purer Rassismus! Die Anzeige ist auf dem Portal mittlerweile nicht mehr abrufbar. (Ford Escort von Lady Diana († 36) wird versteigert – mit Original-Kennzeichen)

Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Auch interessant