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Geblitzt statt geimpft: Raser-Opa will schnell zur Corona-Impfung – doch er kommt nicht an

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Von: Jasmin Pospiech

Da hatte es aber jemand richtig eilig: Weil ein 88-jähriger Rentner unbedingt seinen Termin für die Corona-Impfung wahrnehmen wollte, trat er richtig aufs Gas. Doch er kam nicht an.

Straßburg – Ein Corona-Ende scheint noch lange nicht in Sicht. In vielen Ländern steigen die Fallzahlen wieder, in Frankreich wird sogar über einen neuen Lockdown diskutiert. Daher setzen jetzt alle Regierungen darauf, dass Corona-Impfungen der Pandemie ein Ende bereiten sollen. Allerdings werden diese gerade nach Altersgruppen gestaffelt, das heißt ältere Menschen wie Senioren ab 80 Jahren haben Vorrang.

Geblitzt statt geimpft: Raser-Opa will zur Corona-Impfung – doch er kommt nicht an

Auch ein 88-Jähriger aus dem Elsass will jetzt seinen Corona-Impftermin wahrnehmen und tritt dafür mächtig auf die Tube. In der Nähe des Ortes Bischoffsheim ist er auf einer Straße, wo maximal 110 Kilometer pro Stunde erlaubt sind, stattdessen 191 km/h gefahren! Doch eine Frau aus Italien kann das mit ihrem Ford Focus noch „toppen“. Sie soll angeblich mit 700 km/h durch eine 30er-Zone gebrettert sein.

Kein Wunder, dass die Polizei ihn bei dieser massiven Geschwindigkeitsübertretung anhält. Auf die Frage, warum der Autofahrer so gerast ist, erklärt der Rentner, dass er sonst zu spät zu seinem Impftermin kommen würde. Da stellt sich natürlich die Frage, warum er überhaupt erst so spät losgefahren ist – bei solch einem wichtigen Anlass. Auch dieser Mann hatte es eilig und wird von der Polizei aufgehalten. Allerdings nicht, weil er zu schnell gefahren ist, sondern wegen seines ungewöhnlichen Beifahrers.

Geblitzt statt geimpft: Raser-Opa will zur Corona-Impfung – Führerschein und Auto weg

Diesen konnte sich der Franzose am Ende jedenfalls abschminken, weil sein Führerschein nach dieser Raser-Aktion erst mal weg ist. Zudem wartet auch ein saftiges Bußgeld auf den Raser-Opa. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen ab 50 km/h und mehr können schließlich schon mal bis zu 1.500 Euro (!) fällig werden.

Auch sein Auto haben die Beamten einkassiert, weshalb der Senior seinen Corona-Impftermin nun leider zu einem späteren Zeitpunkt nachholen muss. Na, das hat sich aber gelohnt! Doch es kann noch schlimmer kommen, wenn sich ältere Personen ans Steuer setzen. So wie in diesem Fall in einem Parkhaus, in dem ein Senior in kürzester Zeit für eine Karambolage sorgt.

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