Großer Sachschaden

Ohne Führerschein: 18-Jähriger schrottet Papas Range Rover – Polizei hat Verdacht

  • Sebastian Oppenheimer
    vonSebastian Oppenheimer
    schließen

Ein 18-Jähriger fährt in der Schweiz das Luxus-SUV seines Vaters schrottreif – dabei besitzt er noch nicht mal den Führerschein. Die Polizei hat aber noch einen anderen Verdacht.

Brittnau (Schweiz) – Die gute Nachricht erst mal vorweg: Niemand wurde verletzt. Doch der Range Rover, den ein 18-Jähriger in Brittnau in der Schweiz gegen den Dorfbrunnen setzte, hat ordentlich was abbekommen. Welche enorme Wucht der Aufprall hatte, zeigt nicht nur die zerstörte Fahrzeugfront – auch das steinerne Brunnenbecken wurde davongeschleudert sowie ein Holzpfosten des Vordachs, unter dem der Brunnen stand, durchbrochen. Für den Fahrer dürfte der Crash schwere Konsequenzen haben. Denn abgesehen vom hohen Sachschaden, den der 18-Jährige verursachte, stellte sich auch noch heraus, dass er keinen Führerschein besaß. Und selbst das war wohl noch nicht alles. (Lamborghini-Crash: Duo zerlegt geliehenen Huracán Spyder – und macht sich aus dem Staub)

Ohne Führerschein: 18-Jähriger schrottet Papas Range Rover – die Polizei hat einen Verdacht

Wie die Kantonspolizei Aargau berichtet, handelt es sich bei dem zerstörten Range Rover um das Fahrzeug des Vaters des 18-Jährigen. Dieser dürfte angesichts des Zustands seines Luxus-SUV wohl wenig begeistert gewesen sein. Laut den Beamten kam der Range Rover gegen 4.30 Uhr morgens ausgangs einer engen Kurve von der Strasse ab und prallte „mit großer Wucht“ gegen den steinernen Brunnen. (Drastische Botschaft: QR-Code auf Rettungswagen soll Unfall-Gaffer verscheuchen)

Ende einer Spritztour: Ein 18-Jähriger hat in der Schweiz den Range Rover seines Vaters geschrottet.

18-Jähriger schrottet Papas Range Rover am Dorfbrunnen – Stand er unter Drogeneinfluss?

Der 18-Jährige war allerdings nicht allein auf Spritztour gegangen – sondern mit drei weiteren Jugendlichen im Gepäck, die allesamt von der Polizei ermittelt wurden. Wie der Fahrer blieben auch sie unverletzt. Offensichtlich hatten sich die Kumpels des Fahrers nach dem Unfall aber zunächst einmal aus dem Staub gemacht. (Mercedes-Fahrer rast ungebremst in stehende Autos – weil er mit seinem Fuß ...)

Der Crash wird für den 18-jährigen Unfallfahrer wohl nicht nur ziemlich teuer, sondern dürfte möglicherweise auch noch ein juristisches Nachspiel haben. Laut Polizeibericht bestand der Verdacht auf Drogeneinfluss – die Staatsanwaltschaft Zofingen ordnete deshalb bei dem 18-Jährigen eine Blut- und Urinprobe an.

Rubriklistenbild: © Kantonspolizei Aargau

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare