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Porsche verliert Rennen gegen Tesla – Besitzer reagiert radikal

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Von: Marcus Efler

Ein Porsche Taycan Turbo S verliert beim Sprint-Rennen über eine Viertelmeile gegen ein Tesla Model S Plaid – der Besitzer reagiert umgehend und radikal.

Palm Beach (Florida) – Wer hat den Schnellsten? Keine andere Form des Motorsports zelebriert schiere Motorleistung und Geschwindigkeit so direkt und gnadenlos wie ein amerikanisches Dragster-Rennen. Eine knackige Viertelmeile (402 Meter) geht es mit maximaler Beschleunigung stur geradeaus. Die zwei gegeneinander antretenden Piloten müssen nur maximal kräftig aufs rechte Pedal treten, irgendeine Art von Fahrkönnen ist nicht gefragt. Der Mensch ist nichts, die Maschine ist alles. Verliert sie, kann das ihren Besitzer schon mal mächtig frustrieren – und zu heftigen Spontanreaktionen verleiten. (Neues Tesla Model S Plaid entscheidet selbst, ob es vorwärts oder rückwärts fährt)

Porsche verliert Rennen gegen Tesla – Besitzer reagiert radikal

So geschehen jetzt in Florida. Wenn sich auf der Dragster-Strecke bei Palm Beach die PS-Boliden in verschiedenen Klassen duellieren, ist das normalerweise mit infernalischem Krach verbunden. Nicht so bei diesem speziellen Durchgang. Denn dabei maßen sich nämlich zwei leistungsstarke Elektroautos: ein Tesla Model S Plaid mit 1.020 PS und ein Porsche Taycan Turbo S, der mit 761 PS schon allein auf dem Papier klar unterlegen ist. Das gilt auch für die offiziellen Werte bei der Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: Tesla gibt 2,1 Sekunden an, Porsche 2,8 Sekunden. (Tesla Model S Plaid brennt gleich auf erster Fahrt aus – Besitzer entkommt nur knapp)

Porsche Taycan Turbo S fährt Dragster-Rennen gegen Tesla Model S Plaid.
Duell der Strom-Sportler: Porsche Taycan Turbo S (links) gegen Tesla Model S Plaid © YouTube (DragTimes)

Porsche verliert Rennen gegen Tesla – Besitzer ist fassungslos

So konnte das, was auf dem Asphalt dann geschah, eigentlich keine Überraschung sein: Der Tesla beschleunigte den Porsche in drei Läufen ebenso locker wie lautlos aus. Trotzdem wirkt der Besitzer des Stuttgarter Stromers, der das Lenkrad einem anderen Fahrer überlassen hat, am Streckenrand regelrecht überrumpelt. „Mit 60 Prozent Batterie ist er eine 9,4 gefahren“, staunt er in dem YouTube-Video des Kanals „DragTimes“ über die Leistung des US-Autos – hat die Viertelmeile also in nicht einmal neuneinhalb Sekunden passiert. Was für ein Serienauto in der Tat eine herausragende Zeit ist. (Tesla-Fan kritisiert Porsche Taycan – und löst Mega-Shitstorm aus)

Porsche verliert Rennen gegen Tesla – Besitzer ordert sofort neues Auto

Dazu tippt der frustrierte Porsche-Eigner auf seinem Smartphone herum. Ein Mitarbeiter von „DragTimes“ beobachtet ihn und fragt dann ungläubig: „Bestellen Sie jetzt wirklich so einen? Kein Witz?“ In der Tat: Für 131.490 US-Dollar ordert der Mann mal eben ein Tesla Model S Plaid. Was er mit seinem Porsche vorhat, ist zu diesem Zeitpunkt noch unklar. Vielleicht spendet er ihn ja. Kleiner Tipp: Unsere Redaktion hätte nichts gegen einen Dienstwagen einzuwenden – muss auch nicht der schnellste sein.

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