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Porsche 911 Cabrio: Rentner erfüllt sich Lebenstraum – böses Erwachen folgt

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Von: Marcus Efler

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Ein Rentner kauft sich sein Traumauto, ein Porsche 911 Cabrio. Und fährt leider damit. Darum ist er den Wagen jetzt schon wieder los.

Dägeling (Schleswig-Holstein) – Einen Porsche zu besitzen, ist für viele Autofahrer ein Traum. Und bleibt es meistens auch – nicht aber für Friedrich Makowka aus Dägeling nordwestlich von Hamburg. Der 78-jährige Rentner gönnte sich nämlich sein Traumauto: ein schwarzes Porsche 911 Cabriolet, 385 PS, Neupreis 122.417 Euro .

Porsche haben ist ja schön, dachte sich dann der Mann, aber Porsche fahren ist bestimmt noch mal viel schöner. Auch da werden die meisten Menschen wohl noch seiner Meinung sein. Also fuhr der Rentner mit seinem offenen Elfer, beispielsweise zum Baumarkt. (Porsche-Klassiker geschrottet – traurige Parallelen zu früherem Unfall)

Porsche 911 Cabrio: Rentner erfüllt sich Lebenstraum – böses Erwachen folgt

Und dort begannen dann die Probleme mit dem Neu-Erwerb, wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet: „Ich wurde am Baumarkt von mehreren Peterwagen umzingelt“, berichtete der Mann dem Blatt. Denn etwas unterscheidet Herrn Makowka dann doch von den meisten anderen Autofahrern: Er hat keinen Führerschein. Nicht mehr. Der „Lappen“ war ihm nämlich bereits wegen anderer Verkehrsverstöße abgenommen worden. Das wussten wohl einige andere Besucher des Baumarktes. Die Polizei weiß es sowieso. So kam es zu der Sache mit dem Großeinsatz per Streifenwagen. (Porsche verteidigt Verbrenner-Verbot – doch was wird aus 911-Baureihe?)

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Porsche 911 Cabrio, fahrend (Symbolbild)
Für viele ein Traum: Die Fahrt im Porsche 911 Cabrio. (Symbolbild) © Daniel Wollstein/Porsche

Porsche 911 Cabrio: Traumauto parkt jetzt an der Tankstelle

Zwecks „Gefahrenabwehr“ wurde das Porsche-Cabrio sichergestellt und parkt nun, für 17 Euro am Tag (zu zahlen vom Halter), an einer Tankstelle. Sein Eigentümer hätte es gerne zurück: „Ich möchte nur meinen Porsche wieder. Mehr nicht“, sagte er der „Hamburger Morgenpost“.

Die Rückgabe des Führerschein könnte nämlich noch schwieriger werden, hat der Rentner doch früher offenbar schon einige Unfälle gebaut. Etwa mit dem Porsche die Stabilität der Garagenwand getestet. Ein Gutachten soll jetzt klären, ob der Mann in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Wenn nicht, auch nicht schlimm: So ein schwarzes Porsche 911 Cabrio (hier geht‘s zum Fahrbericht des Porsche 911 Carrera 4 GTS Cabriolet) sieht auch im Stehen sehr schön aus.

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