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Mann gibt Führerschein bei Polizei ab – was er dann tut, ist richtig dreist

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Von: Marcus Efler

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Keinem Autofahrer fällt es leicht, seinen Führerschein zeitweise abzugeben. Wie ein 20-Jähriger damit umging, erstaunte die Polizei dann aber doch.

Neuburg an der Donau – Gerast, geblitzt, Post gekriegt. Oder über eine rote Ampel geeilt und dabei erwischt worden: Der kürzlich verschärfte Bußgeldkatalog kennt eine Menge Vergehen, die nicht nur richtig teuer werden und Flensburger Punkte einbringen, sondern außerdem mit mindestens einem Monat Fahrverbot bestraft werden.

Für die meisten Autofahrer ist das der schwerste Teil der Strafe. Doch wenn alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind, der Anwalt auch nicht mehr weiterhelfen kann, ist es dann irgendwann so weit: Spätestens vier Monate, nachdem der Bußgeldbescheid rechtskräftig ist, muss der arme Verkehrssünder bei der Polizei aufkreuzen und seinen „Lappen“ einem Beamten übergeben.

Mann gibt Führerschein bei Polizei ab – was er dann tut, ist richtig dreist

Das tat auch ein 20-jähriger Autofahrer in Neuburg an der Donau. Brav, fristgerecht und vorschriftsmäßig gab er seinen Führerschein auf der Polizeiwache ab. Doch was er dann tat, verblüffte die Beamten derart, dass es ihnen später eine Pressemitteilung wert war.

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Ein Polizeischuld an einer Hauswand. (Symbolbild)
Führerschein-Abgabestelle: Die Polizeiwache (Symbolbild) © U. J. Alexander/Imago

Mann gibt Führerschein bei Polizei ab – und steigt wieder in sein Auto

Denn der Mann stieg nicht etwa aufs Fahrrad, rief sich ein Taxi oder ließ sich von jemandem in seinem Auto nach Hause chauffieren, sondern – setzte sich tatsächlich selber wieder hinters Steuer seines Autos und fuhr los. Den Wagen hatte er nicht mal ein paar Straßen entfernt geparkt, sondern die dreiste Tat geschah direkt vor den Augen der Polizisten. Der illegale Fahrer konnte sich also nicht mal Hoffnungen darauf machen, unentdeckt zu bleiben, wie es einem Briten ohne Führerschein sogar 72 Jahre gelang.

Die logische Folge der Provokation (die an den Fall erinnert, bei dem ein Mann im eigenen Auto zur Führerscheinprüfung fuhr): Ein Strafverfahren wegen Fahrens trotz Fahrverbot. Und das dürfte für den Verkehrssünder wohl dramatischere Folgen haben als der Führerschein-Entzug selber – die Strafen hier reichen hier von hohen Geldbußen bis zur Haft.

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