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Verhaftet nach Polizeikontrolle: Kleines Vergehen bringt Toyota-Fahrer Riesenärger

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Von: Sebastian Oppenheimer

In Australien haben Polizisten einen 39-jährigen Autofahrer wegen eines eher kleinen Vergehens angehalten. Doch nun hat der Mann Riesenärger.

Bella Vista (Australien) – Tja, hätte er sich besser einmal an die Vorschriften gehalten: In Australien haben Polizisten den 39-jährigen Fahrer eines Toyota Camry gestoppt, weil er nicht angeschnallt war. Allerdings ist es nicht die Strafe für dieses Vergehen, die dem Mann nun Kopfzerbrechen bereiten dürfte. Richtigen Ärger hat der 39-Jährige nun wegen eines ganz anderen Delikts – diesem kamen die Beamten in der Folge auf die Spur. Denn nachdem die Polizisten den Toyota-Fahrer gestoppt hatten, durchsuchten sie sein Fahrzeug – und wurden dabei fündig. (Polizei stellt ungestümen Porsche-Raser – sein Alter verblüfft alle)

Verhaftet nach Polizeikontrolle: Kleines Vergehen brockt Toyota-Fahrer großen Ärger ein

Zunächst entdeckten die Polizisten 75.000 australische Dollar (umgerechnet knapp 48.000 Euro) in bar. Das Geld hatte der 39-Jährige im Kofferraum und unter der Rücksitzbank versteckt. Daraufhin wurde der Toyota-Fahrer festgenommen und auf die Polizeiwache gebracht. Doch das war nur der Auftakt für weiteren Ärger. (Polizei will betrunkenen Raser stoppen – doch das Problem erledigt sich von selbst)

Ein Mann sitzt vor einem Polizisten am Straßenrand, eine große Summe Bargeld
In Australien fand die Polizei im Auto eines 39-Jährigen eine riesige Menge Bargeld – der Mann wurde festgenommen. © Facebook (NSW Police Force)

Verhaftet nach Polizeikontrolle: Beamten finden viel Bargeld aus dubiosen Quellen

Im Rahmen weiterer Ermittlungen durchsuchten die Beamten schließlich die Wohnung des 39-Jährigen – und wurden erneut fündig. In einem Apartment in Bella Vista im australischen Bundesstaat New South Wales fanden die Polizisten weitere 650.000 australische Dollar (umgerechnet rund 415.000 Euro). Das Geld stammt ganz offenbar aus dubiosen Quellen. Der Mann wurde wegen „des wissentlichen Umgangs mit Erträgen aus Straftaten“ angeklagt. Eine Kaution wurde abgelehnt. (Suff-Fahrt mit Sohn: Betrunkene Mutter fährt Schlangenlinien – Zeugen greifen ein)

Sollte der 39-Jährige wieder auf freien Fuß kommen, wird er sich vermutlich auf seiner nächsten Fahrt anschnallen – zumindest, wenn er wieder einmal mit größeren Summen zweifelhafter Herkunft unterwegs ist.

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