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Tesla: Elon Musk macht Mitarbeitern per E-Mail Dampf – mit dieser Ansage

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Von: Sebastian Oppenheimer

Tesla-Chef Elon Musk heizt seinen Angestellten ein: Um die erwarteten Quartalszahlen zu erreichen, fordert er sie auf, „hammerhart“ zu arbeiten.

Palo Alto – Die Autoindustrie kämpft weltweit mit dem Chipmangel. Schichten müssen teilweise komplett ausfallen. Um zumindest einigermaßen weiterproduzieren zu können, werden die Hersteller inzwischen kreativ. Porsche beispielsweise verbaut Dummy-Chips, um die Bänder am Laufen zu halten. Peugeot geht bei den Tachoanzeigen von digital wieder auf analog zurück. Und auch beim kalifornischen Elektroautobauer Tesla kämpft man offensichtlich mit dem Erreichen der geplanten Auslieferungen, wie eine E-Mail von Chef Elon Musk (50) nahelegt. (Chipmangel lähmt Autoindustrie: Deshalb fehlen wichtige Halbleiter-Bauteile)

Tesla: Elon Musk macht Mitarbeitern per E-Mail Dampf – mit dieser Ansage

In einer Mail schrieb der Tesla-Boss seinen Mitarbeitern, sie müssten nun „super hardcore“ (dt.: hammerhart) arbeiten, um im dritten Quartal eine „anständige Zahl von Auslieferungen“ zu erreichen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, der die E-Mail nach eigenen Angaben vorliegt. „Die Auslieferungswelle am Ende des Quartals ist diesmal ungewöhnlich hoch, da wir (wie die gesamte Branche) Anfang dieses Quartals unter extrem schwerwiegenden Teileengpässen litten“, so Elon Musk. (Lieferengpass bei Tesla – spart Elon Musk absichtlich auf Kosten der Gesundheit?)

Tesla-CEO Elon Musk auf dem Gelände der Tesla Gigafactory (Symbolbild)
Tesla-Chef Elon Musk forderte seine Mitarbeiter auf, „super hardcore“ zu arbeiten. (Symbolbild) © Patrick Pleul/dpa

Tesla: Elon Musk macht Mitarbeitern Dampf – „Autos mit fehlenden Teilen gebaut“

Scheinbar bedient sich Tesla eines ähnlichen Kniffs wie Porsche: In der Mail schreibt Elon Musk, Tesla habe „viele Autos mit fehlenden Teilen gebaut, die später hinzugefügt werden mussten“. Dieser Satz legt nahe, dass dem Elektroautobauer offenbar nicht nur Chips, sondern auch andere Teile von Zulieferern fehlen.

Die Produktionszahlen sind im Moment allerdings nicht das einzige Problem von Elon Musk und seinem Unternehmen. So verzögert sich auch der Design-technisch umstrittene Cybertruck, was allerdings wohl nichts mit Lieferengpässen zu tun hat – bei dem Elektro-Pick-up hakt es offensichtlich bei der Entwicklung. Und auch an anderer Stelle droht Ärger: Nach zahlreichen Unfällen geriet der „Autopilot“ zum wiederholten Mal ins Visier der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration), die das System nun untersuchen will.

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