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Tesla-Boss Elon Musk verblüfft mit Bekenntnis: „Ich hasse meinen Job“

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Von: Sebastian Oppenheimer

Elon Musk muss in einem Gerichtsverfahren aussagen, in dem es um den Kauf von SolarCity geht. Er verwundert alle mit der Aussage, seinen Beruf zu hassen.

Wilmington (USA) – Es gibt wohl aktuell kaum einen Firmenchef, der in den sozialen Medien ähnlich präsent ist wie Tesla-Chef Elon Musk (50). Beinahe täglich liefert der Tech-Milliardär Schlagzeilen, zumeist über seinen Lieblings-Kanal: Twitter. Mehr als 58 Millionen Follower hat der 50-Jährige dort inzwischen um sich geschart. Nun überraschte der Tesla-Chef mal wieder mit einer Aussage – diesmal allerdings nicht per Tweet, sondern ganz persönlich vor Gericht. (Tesla Gigafactory in Grünheide: Großkontrolle nach illegalem Bau – Bußgeld droht)

Tesla-Boss Elon Musk verblüfft mit Aussage: „Ich hasse meinen Job“

Offenbar ist Elon Musk nämlich überhaupt nicht gerne Chef des Elektroautobauers Tesla. „Ich hasse es eher und würde meine Zeit lieber mit Design und Technik verbringen“, sagte der 50-Jährige laut einem BBC-Bericht vor einem US-Gericht. Angesichts seiner energiegeladenen öffentlichen Auftritte und des Social-Media-Dauerfeuers kommt diese Aussage ziemlich unerwartet. (Zieht Tesla-Boss Elon Musk ernsthaft in einen „Tiny House“-Container?)

Elon Musk steigt aus einem Tesla.
Tesla-Chef Elon Musk bei der Ankunft vor Gericht – dort verteidigt er aktuell den Kauf von SolarCity. © Matt Rourke/dpa

Tesla-Boss Elon Musk: Drängte er Vorstandsmitglieder zum Kauf von SolarCity?

In dem Verfahren, das aktuell vor einem Gericht in Wilmington im US-Bundesstaat Delaware verhandelt wird, geht es um den Kauf des Unternehmens SolarCity. Elon Musk wird vorgeworfen, die Vorstandsmitglieder von Tesla zum Erwerb der Solarmodul-Firma gedrängt zu haben. Eine Gruppe von Aktionären ist der Ansicht, dass der 50-Jährige den Deal nicht im Sinne von Tesla, sondern lediglich aufgrund privater Interessen durchgezogen hat. Die Aktionäre fordern in dem Verfahren, dass Tesla die 2,6 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 2,2 Milliarden Euro) Kaufpreis für SolarCity zurückzahlt. (Immer mehr Deutsche steigen aufs E-Auto um – Tesla mit Plus von über 400 Prozent)

Tesla-Boss Elon Musk verteidigt Kauf von SolarCity als Teil eines „Masterplans“

Dazu muss man wissen, dass SolarCity im Jahr 2006 von den Brüdern Peter und Lyndon Rive gegründet wurde – basierend auf einem Vorschlag ihres Cousins Elon Musk. Die Brüder leiten das Unternehmen operativ. Elon Musk investierte noch vor der Übernahme durch Tesla einen Teil seines Vermögens in die Solarmodul-Firma.

Elon Musk bestritt vor Gericht, Druck auf die Vorstandsmitglieder ausgeübt zu haben. Der Kauf von SolarCity sei Teil eines „Masterplans“, um erschwingliche E-Fahrzeuge, angetrieben von Ökostrom, anbieten zu können.

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