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Mercedes, Porsche und Co. mischen sich ein: Gemeinsame Kampagne fürs Impfen

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Von: Marcus Efler

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Mit umgewandelten PR-Slogans werben 150 Marken für das Impfen. Diese Autohersteller sind dabei – und dieses Risiko gehen sie damit ein.

Berlin – Der Kampf gegen die Corona-Pandemie ist ein mühsamer. Nur langsam steigt die Impfquote – zu langsam, wie Experten und ein Großteil der Bevölkerung finden. Noch immer sind gut 30 Prozent der Deutschen nicht vollständig geimpft, sei es aus Bequemlichkeit, Unwissenheit, Unsicherheit oder auch aus ideologischer Verblendung. (Eckart von Hirschhausen: „Auch wenn sich jemand murrend impfen lässt, ist das besser für ihn und alle anderen“)

Mercedes, Porsche und Co. mischen sich ein: Gemeinsame Kampagne fürs Impfen

Letztere Gruppe wird sich wohl auch vom neuesten Versuch, mehr Menschen ins Impfzentrum oder zum Hausarzt zu bewegen, kaum beeindrucken lassen. Andere Impfmuffel vielleicht schon, denn sie wird mit Macht vorgetragen: 200 Marken aus allen Branchen* unterstützen die Aktion „Brands against Corona“ (deutsch: Marken gegen Corona), den die renommierte Berliner PR-Agentur Antoni initiiert hat. (Corona ohne Ende: Mit hoher Impfquote zurück in die Normalität)

Mercedes, Porsche und Co. mischen sich ein: So lauten die Corona-Claims

Das Besondere dabei: Jede der Marken verändert dafür das Heiligste ihres Image, nämlich ihren immer wiederkehrenden Werbespruch – indem sie diesen Claim aufs Impfen ummünzt.

Bei den beteiligten deutschen Automarken hört sich das dann so an:

Diese abgewandelten Claims zeigen die Hersteller dann beispielsweise auf ihren Social-Media-Auftritten. Die „Bild“-Zeitung räumte sogar eine Doppelseite frei, um alle Marken-Claims zu zeigen – kostenlos für die jeweiligen Firmen. (Corona-Booster „so schnell wie möglich“!? Wer sich die Auffrischimpfung jetzt geben lassen sollte, laut Experte)

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Porsche-Emblem mit Impf-Aufforderung
Schlichte Botschaft mit hoffentlich hoher Wirkung: Porsches Beitrag zu „Brands against Corona“. © Facebook (Porsche)

Mercedes, Porsche und Co. mischen sich ein: Impfgegner melden sich zu Wort

Ganz ohne Risiko ist das Engagement der Firmen freilich nicht: Zwar werden die teilnehmenden Marken auf Twitter gefeiert. aber sie provozieren natürlich die üblichen Anti-Impf-Propagandisten zu Hetze und Falsch-Behauptungen. So postete eine Userin auf der Porsches Facebook-Seite: „Anscheinend will Porsche und Co sich bei den bereits vorhandene Impfschäden mit Schadenersatz beteiligen“. Umso höher ist es den Unternehmen anzurechnen, dass sie ihren guten Ruf als Waffe im Kampf gegen das Virus einsetzen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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