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Neues Papamobil: Wird Papst Franziskus bald im Elektro-SUV Fisker Ocean gefahren?

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Von: Jasmin Pospiech

Die Energiewende ist auch in Vatikanstadt angekommen. Ab 2022 könnte Papst Franziskus elektrisch gefahren werden und aus einem Fisker Ocean die Gläubigen grüßen.

Vatikanstadt – Papst Franziskus (84) gilt als progressiver als seine Vorgänger im Vatikan. Daher nimmt er in seinen Reden an die versammelten Gläubigen im Petersdom oft kein Blatt vor den Mund und spricht wichtige gesellschaftliche Themen an sowie Politikern ins Gewissen. Auch der Klimawandel beschäftigt den 84-Jährigen sehr und er mahnt immer wieder, diesen ernst zu nehmen. Deshalb geht Papst Franziskus, der seit 2013 in dem höchsten Amt der katholischen Kirche ist, auch mit gutem Beispiel voran.

Neues Papamobil: Fährt Papst Franziskus ab 2022 im Elektro-SUV Fisker Ocean?

Papst Franziskus setzt beim Papamobil vor allem auf einfachere Fahrzeuge. In der Regel wird das Kennzeichen „SCV 1“ für das vom Papst benutzte Fahrzeug verwendet, wobei SCV für „Status Civitatis Vaticanae“ steht, also Vatikanstadt-Staat. Eventuell kommt aber in Kürze ein neues Elektro-SUV zum Einsatz. Dieses würde niemand Geringeres stellen als das Start-up Fisker Inc., das 2016 von dem Dänen Henrik Fisker (57) und seiner Frau Geeta Gupka-Fisker gegründet worden ist und seinen Hauptsitz in Los Angeles (US-Bundesstaat Kalifornien) hat. Fisker Inc. ist die Neuauflage der Marke Fisker, die vorher als Fisker Automotive firmierte. (Karma Revero: Kann das funktionieren? Neuauflage DIESES Flops kehrt 2021 zurück)

Als Basis für das neue Papamobil dient das SUV Fisker Ocean, das mit einer ausfahrbaren Glaskuppel ausgestattet werden soll. Letztere würde zudem als Solardach fungieren Außerdem soll das Elektroauto für den Papst mit Fußmatten aus wiederverwerteten Plastikflaschen ausgestattet sein, wie es in einer offiziellen Pressemitteilung des E-Autoherstellers heißt.

Fotomontage: der Fisker Ocean als Papamobil

Umgerüsteter Fisker Ocean mit Solardach: So soll das neue Papamobil ab 2022 aussehen. © Instagram (fiskerinc)

Henrik Fisker erklärt darin zudem: „Ich bin inspiriert worden, als ich gelesen habe, dass sich Papst Franziskus Gedanken über die Umwelt und die Auswirkungen des Klimawandels für zukünftige Generationen macht.“

Einzelheiten dazu sollen Firmengründer Henrik Fisker, der früher u. a. als Designer beim Sportwagenhersteller Aston Martin wirkte, und seine Frau bereits mit Papst Franziskus besprochen haben. Wie viel das umgerüstete E-Papamobil allerdings kosten wird, dazu macht der Hersteller allerdings keine Angaben. (Donald Trumps Luxus-Autos landen unter dem Hammer: Autos des Ex-Präsidenten werden versteigert)

Neues Papamobil: Elektro-SUV Fisker Ocean bald auch für weltliche Kunden

Dafür gibt es sie zum handelsüblichen Fisker Ocean, der ab November 2022 auch für weltliche Kunden erhältlich sein soll. Demnach wird das Elektro-SUV Ende nächsten Jahres als bezahlbare Premiumalternative auf den Markt kommen. Der Neupreis liegt dann etwa bei 40.000 Euro, das SUV soll über einen Allradantrieb und dank zweier Elektromotoren zudem über 300 PS verfügen. Mercedes hält mit seinem Elektro-SUV EQA dagegen und soll bereits in der Basisversion weniger als der Fisker Ocean kosten.

Außerdem besitzt der Fisker Ocean eine Batterie mit einer Kapazität von 80 kWh, mit der er eine Reichweite von über 500 Kilometern erreichen kann. Lange Ladezeiten werden durch einen 150-kW-Ladeanschluss vermieden, womit das E-Auto innerhalb von nur 30 Minuten von 15 auf 80 Prozent Batteriekapazität geladen wird. Noch mehr spannende Auto-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

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