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Kultiger Nürburgring-Manta ausgebrannt: „Auto hat 1.000 Leben“

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Von: Simon Mones

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Nach einem Brand verpasst der kultige Opel Manta das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Viele Fans wollen beim Wiederaufbau helfen.

Sandesneben – Das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring findet in diesem Jahr zum 50. Mal statt. Der Jubiläumslauf am 28. und 29. Mai sollte für den kultigen Opel Manta von Olaf Beckmann der Letzte sein. Doch der Fanliebling, der auch auf den Namen Fuchsschwanz hört, geriet in der heimischen Halle in Sandesneben in Brand.

Besonders tragisch: Der Opel Manta war grade erst nach einem Unfall beim ersten Rennen der Nürburgring-Langstrecken-Serie (NLS) wieder für das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring aufgebaut worden. Doch bei dem Brand ist der Kult-Rennwagen so stark beschädigt worden, dass der Start ins Wasser fällt.

Bei einem Brand wurde der Opel Manta schwer beschädigt und verpasst das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.
Nach dem Brand kann der Opel Manta nicht beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring starten. © Eibner/Imago

Kultiger Nürburgring-Manta ausgebrannt: „Auto hat 1.000 Leben“

Verursacht wurde der Brand durch einen – von der FIA vorgeschriebenen – Lithium-Ionen-Akku, wie es auch bei Elektroautos zum Einsatz kommt. Diese sind jedoch äußerst schwer zu löschen. Das war auch beim Brand des Opel Manta der Fall, die Freiwilligen Feuerwehren aus Sandesneben, Schönberg und Franzdorf konnten jedoch ein Übergreifen der Flammen auf die Halle verhindern, wie „Trittau Online“ berichtet.

Der Opel Manta soll jedoch wieder aufgebaut werden, wie Beckmann dem Podcast „Alte Schule“ bestätigte. Unklar ist jedoch wie lange der Wiederaufbau dauern wird. Und auch Opel arbeitet an einem Comeback des Mantas, allerdings als Elektroauto. Sicher ist nur, dass der Kult-Renner die Jubiläumsausgabe des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring verpassen wird.

Kultiger Nürburgring-Manta ausgebrannt: Fans wollen beim Wiederaufbau helfen

Eine Tatsache, die bei vielen Fans in sozialen Medien für viel Trauer sorgte. „Man kann das Rennen ohne Manta starten, aber es ist sinnlos!“, schreibt einer. Ein anderer Nutzer bezeichnete es als den „wohl größten Verlust für das 50. 24h-Rennen“. Zumal es nur der Höhepunkt einer Pechsträhne des Manta-Teams war, die seit 2015 anhielt. „Die haben aber mit der Karre auch null Glück. Schade“, betont daher ein Fan.

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Doch es gibt auch eine Welle der Unterstützung, viele Facebook-Nutzer fragen, wie man das Team finanziell unterstützen kann. Und auch am Comeback des Kult-Mantas zweifelt kaum einer. „Ach herrje, wie unglücklich. Aber das Auto hat 1.000 Leben“, bringt es ein Fan auf den Punkt. Ein anderer Nutzer sieht es ähnlich und schreibt: „Wenn es einen Blech gewordenen Phönix gibt, dann ist es dieser Manta... so oft tot geglaubt und immer wieder auferstanden. Echte Legende!“ Doch nicht jeder Fan findet, dass der Kult-Renner wieder auf die Strecke gehört: „Stellt den neben den Eifelblitz. Der Wagen hat schon soviel hinter sich gebracht auf dem Ring. Der ist inzwischen viel zu schade, um bei Rennen verheizt zu werden.“

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